Die BMW K 1600 GT mit dem 6-Zylinder Reihenmotor 1600 ccm.

Das von BMW neu entwickelte, 1.649 Kubik große Triebwerk leistet 118 kW / 160 PS bei etwa 7750 Umdrehungen in der Minute und einem maximalen Drehmoment von rund 175 Newtonmetern bei um die 5250 U/min. Schon ab 1.500 min –1 stehen über 70 Prozent des maximalen Drehmoments zur Verfügung. Das ermöglicht sanftes Dahingleiten ebenso wie sportlich souveränes Reisen.

Inklusive Lichtmaschine, Sauganlage, Kupplung und Getriebe bringt der 6-Zylinder-Reihenmotor lediglich 102,6 Kilo auf die Waage. Dank konsequentem Leichtbau, beispielsweise durch hohle Nockenwellen, ist er damit der leichteste 6-Zylinder-Reihenmotor im Serien-Motorradbau. Und mit einer Breite von 555 Millimetern, das sind rund 100 mm weniger als alle bisher in Serie gefertigten 6-Zylinder-Reihenmotoren für Motorräder, auch der kompakteste. Erreicht wurde die geringe Baubreite vor allem durch ein nur leicht unterquadratisches Hub-Bohrung-Verhältnis von 67,5 zu 72 Millimetern (0,938) mit relativ langem Hub sowie durch sehr kleine Zylinderachsabstände von 77 Millimetern. Zudem liegen sämtliche elektrischen Nebenaggregate hinter der Kurbelwelle in dem Freiraum oberhalb des Getriebes.

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Wie bei den aktuellen BMW Vierzylindern ist die Zylinderbank um 55 Grad nach vorn geneigt. Das bringt einen niedrigen Schwerpunkt und eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Auch die integrierte Trockensumpfschmierung, die eine herkömmliche Ölwanne mit Ölreservoir überflüssig macht, erlaubt eine tiefere Einbaulage. Die Neigung schafft zudem Platz für eine strömungsgünstige Sauganlage direkt über dem Motor.

Die effiziente Verbrennung, das niedrige Drehzahlniveau, hohe Gasgeschwindigkeiten sowie eine minimierte Reibung sorgen beim 6-Zylinder-Reihenmotor für einen äußerst hohen Wirkungsgrad und damit für einen zeitgemäß niedrigen Verbrauch. Angesichts des Leistungspotenzials erreicht der Motor hier Bestwerte, die auf dem Niveau eines vergleichbaren Vierzylinder-Motorrads liegen.

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