Schutz vor Wind und Wetter.

Aerodynamik führt zu einer neuen Modellklasse.

Eine neue Ära wird eingeleitet: Cockpit- und Vollverkleidungen machen das Fahren auf dem Motorrad komfortabler. Es entstehen sportliche Reisemotorräder. Insbesondere die R 90 S gilt als gefragter Designklassiker – nicht zuletzt wegen seiner aufwendigen Zweifarbenlackierungen.

Im Windkanal entwickelt: die R 100 RS.

Im Windkanal entwickelt: die R 100 RS.

Mit der R 100 RS präsentiert BMW Motorrad das erste Serienmotorrad mit einer im Windkanal entwickelten Vollverkleidung. Hierbei standen neben aerodynamischen Überlegungen auch der Schutz des Fahrers vor Wind und Wetter im Vordergrund der Entwicklung. Zusätzlich ist die R 100 RS die erste BMW mit einem Liter Hubraum. Mit 200 km/h ist das Motorrad auch in der Disziplin Höchstgeschwindigkeit ganz vorne – im Gegensatz zur Konkurrenz kann der Fahrer jedoch ganz entspannt hinter der Verkleidung aufrecht sitzen. Mit diesem Modell begründet BMW die Klasse der sportlichen Reisetourer.

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DIE MOTORRÄDER DER 1970ER JAHRE

1973: R 90 S.

1973: R 90 S.

Die R 90 S ist das erste BMW Modell über 750 ccm, und die erste BMW, die eine Spitze von 200 km/h erreicht, die dank Doppelscheibe vorne auch sicher gebremst werden kann. Mit ihrer serienmäßigen Cockpitverkleidung und der aufwendigen Zweifarbenlackierung gilt die R 90 S als der Designklassiker der 1970er Jahre.

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1976: R 100 RS.

Quelle: BMW Group Archiv; Fotograf: BMW Werkfoto.

1976: R 100 RS.

Die R 100 RS ist das erste Serienmotorrad der Welt mit im Windkanal entwickelter Vollverkleidung zum Wind- und Wetterschutz. Dadurch wurde eine neue Ära im Motorradbau eingeleitet.

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1977: R 100 RT.

1977: R 100 RT.

Dank einer auf mehr Komfort ausgelegten Verkleidung wird aus der sportlichen R 100 RS ein Langstrecken-Tourenmotorrad abgeleitet. Bis heute steht das Kürzel RT für den komfortablen Reisetourer im BMW Programm. 

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1978: R 45.

1978: R 45.

Mit der R 45 kommt die sprichwörtliche BMW Fahrfreude auch in die versicherungsgünstige Einsteigerklasse. Führerscheinneulinge und Wiedereinsteiger müssen auf den BMW typischen Antrieb per Boxermotor und Kardanantrieb nicht verzichten. 

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1978: R 65.

1978: R 65.

Vor allem für den Export wurde aus der „kleinen“ R 45 ein 650-ccm-Modell der Mittelklasse abgeleitet. Kurz darauf folgt mit der R 65 LS auch eine Version mit kleiner Cockpitverkleidung. 

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Die weiteren Dekaden

  • 1920er Jahre.
    Der Grundstein ist gelegt.

    Auf der Berliner Automobilausstellung im September 1923 fällt der Startschuss für den Bau von BMW Motorrädern: Die R 32 ist das erste Motorrad der Bayerischen Motoren Werke, entwickelt von Max Friz. Charakteristisch für den Hersteller wird der heute weltbekannte Boxermotor. 

  • 1930er Jahre.
    Von Rekorden und Rennen.

    Die Ingenieure haben in den 1930er Jahren nicht nur die Leistungsentwicklung im Sinn, sondern führen beispielsweise die hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel und den aufwendig konstruierten OHV-Boxermotor ein – mit einzigartigen Folgen und Erfolgen.

  • 1940er Jahre.
    Mit Pioniergeist geht es weiter.

    Nach den Kriegswirren gelingt BMW 1948 ein Neubeginn mit der Motorrad-Herstellung. Zunächst bauen die Bayern mit der R 24 ein auf 250-ccm beschränktes Einzylinder-Motorrad.  

  • 1950er Jahre.
    Zurück an die Spitze.

    Die 1950er Jahre sind von sportlichen Erfolgen geprägt. BMW erreicht mit einer Serienmaschine beachtliche Spitzengeschwindigkeiten, zudem  gewinnen die Fahrer von Motorrad-Gespannen Weltmeistertitel.

  • 1960er Jahre.
    Der Aufschwung.

    In Berlin-Spandau, wo bis 1945 Flugmotoren entstanden und danach eine Werkzeugmaschinen-Fertigung aufgebaut wurde, bekommen die BMW Motorräder ihr neues Zuhause – und Berliner Luft in die Reifen. Passend zum wiedereinsetzenden Zweirad-Boom fertigt BMW dort mit den /5-Modellen eine komplett neu entwickelte Baureihe.

  • 1980er Jahre.
    Neue Technik, neues Segment.

    Der Motorradbauer überrascht mit wegweisenden Innovationen und dem neuen Segment der Reise-Enduros. Nach der revolutionären Einarmschwinge von 1980 wird 1987 das BMW Paralever System in der R 100 GS vorgestellt. 

  • 1990er Jahre.
    Vorreiter, Trendsetter.

    Der neue Vierventil-Boxer mit elektronischem Motormanagement und das BMW erste Einzylinder-Motorrad seit 1966 kommen in den 1990er Jahren auf den Markt. Außerdem bietet BMW Motorrad im Frühjahr 1991 als weltweit erster Motorradhersteller einen geregelten Drei-Wege-Katalysator für Motorräder an. 

  • 2000er Jahre.
    Sportlicher und dynamischer denn je.

    Etliche neue Modelle und technische Innovationen sorgen bei BMW Motorrad für Wachstum: die neue K-Baureihe geht jetzt mit einem quer eingebauten Motor an den Start; und die neu entwickelte F-Modellreihe befeuert das Segment der Mittelklasse-Maschinen. Ende des Jahrzehnts führt BMW Motorrad eine der wichtigsten Neuerscheinungen auf dem Markt ein – mit der S 1000 RR betritt die Marke erstmals das Parkett der Supersportler.

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