Staub aufwirbeln.

Mit dem Maxx Headroom von Gunn Design.

Dan Riley von Gunn Design beweist bei seinem Umbau der BMW R nineT, dass er ein Customizer der nächsten Generation ist. Mit seinem Maxx Headroom verfolgt der US-Amerikaner zwei Ziele: Schönheit und wilde Action auf den staubigen Ovalen der Flat-Track-Rennen.

Steckbrief

Bike

Maxx Headroom

Schmiede

Gunn Design

Customizer

Dan Riley

Basis

BMW R nineT

Bau/Umbau

2017

Kategorie

Flat Tracker

Ruhe vor dem Sturm.

Ruhe vor dem Sturm.

Als Dan Riley seine Version der BMW R nineT fertiggestellt hatte, präsentierte er sie stolz. Sein Werk, Maxx Headroom getauft, glänzte in frisch poliertem schwarz- und anthrazitfarbenen Lack, die Speichen von Buchanan’s funkelten silbern. Der Flat Tracker ist eine Pracht; minimalistisch, dynamisch und wohlproportioniert. Doch dass auf dem Bike nicht ein Staubkorn zu finden war, sollte nicht lange so bleiben. Es sei die „Ruhe vor dem Sturm“, warnte Dan und fügte an: „So sauber wird es nie wieder sein.“

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Schon der kleine Benzintank eines 400-ccm-Supersportlers, der das serienmäßige Bodywork ersetzte, verrät, mit welchem Hintergedanken Dan sein Bike baute. Ihm schwebte ein drahtiges Sportbike im Stil der in den USA beliebten Flat-Track-Racer vor, es sollte nicht als reines Showbike verkümmern: „Ich habe mir in den Kopf gesetzt, mit der BMW an der ‚RSD Super Hooligan National Championship‘ teilzunehmen.“ Um aus der R nineT eine Maschine für das staubige Oval zu machen, fertigte Dan in seiner Werkstatt eine 2-in-2-Titanauspuffanlage, die Gewicht spart und mit kühnem Krümmerschwung Aufsehen erregt. Auch die knapp geschnittene Höckersitzbank aus Carbon ist federleicht. Für verbesserte Straßenlage im Extrembereich verbaute er ein Federbein von Race-Tech, optimalen Kontakt zum Motorrad ermöglichen Alufußrasten von Biltwell. Dunlop-DT3-Rennreifen unterstreichen den Anspruch des Schraubers, sein Motorrad bestens für die engen Kurven der Rennstrecke zu rüsten. Die serienmäßigen Räder tauschte Dan gegen eine Kombination aus Aluminiumnaben von Woodyʼs Wheel Works und Sun-Felgen.

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Ich betrachte es als meine Aufgabe, die Welt zu verschönern. Und meine Welt sind nun mal Motorräder.

Dan Riley

Gunn Design

Das Bike im Detail

Rahmen

modifizierter Heckrahmen

Bodywork

400-ccm-Benzintank eines Supersportlers, knapp geschnittene Höckersitzbank aus Carbon, Alufußrasten von Biltwell

Vorderradführung

Gabel von Race-Tech, Felgen von Sun, Aluminiumnaben von Woodyʼs Wheel Works

Hinterradführung

Federbein von Race-Tech

Auspuff

Selbst gefertigte, hochgelegte 2-in-2-Titanauspuffanlage

Paint

Anthrazitfarben und schwarz

Im Einsatz auf dem Oval.

Herausgekommen ist ein Bike, das nicht nur etwas für die Rennstrecke ist, sondern auch fürs Auge. Und das ist auch Dans Anspruch. „Ich betrachte es als meine Aufgabe, die Welt zu verschönern. Und meine Welt sind nun mal Motorräder“, sagt Dan, der in seinem Studio Gunn Design an seinen Projekten arbeitet. „Über die Jahre habe ich Dutzende von Bikes aufgebaut.“ Der Freelance-Grafikdesigner ist ein Musterbeispiel für einen Customizer der nächsten Generation. Und er hatte Recht: So sauber wie bei der ersten Präsentation sollte der Maxx Headroom nie wieder sein. Bei drei Super-Hooligan-Rennen trieb Dan seine BMW R nineT schon über das sandige Oval, beim Buffalo Chip, Wheels and Waves California und The See See. Der Schönheit seines Bikes tat der Dreck aber keinen Abbruch – ganz im Gegenteil.

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