Vom Weltenbummler zum Hostelbesitzer.

Alfonso und The Hat.

Alfonso ist erfolgreicher Besitzer und Manager vom The Hat, ein außergewöhnliches Hostel im Herzen von Madrid. Er fährt den neuen BMW C 650 Sport. Agil, wendig und schmal genug für die engen Gassen der Stadt, ist er sein perfekter Begleiter, um schnell, einfach und komfortabel von A nach B zu kommen.

Um die Welt gereist.

Um die Welt gereist.

„Reisen ist die wichtigste Inspirationsquelle“, erzählt Alfonso López Roldán, Besitzer vom Hostel The Hat in Madrid. Der gebürtige Spanier hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und betreut jetzt Gäste aus aller Welt. Zuvor hat er 13 Jahre bei einer Marketingagentur gearbeitet und in San Francisco im Silicon Valley gelebt. Außerdem ist er viel um die Welt gereist. „Ich habe schon mehr als 50 Länder besucht. Alles Geld, was ich hatte, habe ich nur für Reisen ausgegeben“, erzählt Alfonso. So kam er auf die Idee, ein völlig neues Hostelkonzept auf die Beine zu stellen – The Hat. Mit seinem Neuanfang hat er sich seinen persönlichen Lebenstraum erfüllt.

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Reisen ist die wichtigste Inspirationsquelle.

Alfonso López Roldán, The Hat Madrid

Mehr als ein "Sleep & Go".

Mehr als ein "Sleep & Go".

Das 2014 eröffnete Hostel liegt im Stadtzentrum von Madrid und befindet sich in einer Villa in der Nähe der Plaza Mayor. Die 220 Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Auf dem Dach befindet sich eine große Terrasse mit Blick über die Dächer der Stadt. Laut Alfonso ist sein Hostel mehr als ein „Sleep & Go“. Es ist ein Zentrum für Kunst, Musik und gemeinnützige Projekte. Künstler stellen ihre Werke im The Hat aus und auch Einwohner besuchen das Hostel. Hier fühlen sich die Gäste wie Zuhause. Deshalb auch das Motto „Wherever I lay my Hat, that’s my Home“. Es geht darum, sich wohlzufühlen, sich kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Was dem 37-Jährigen besonders am Herzen liegt, sind die Themen soziales Engagement, Umwelt und Nachhaltigkeit. Zum Beispiel finden in den Wintermonaten kostenlose Englischkurse für Kinder aus der Nachbarschaft statt. Außerdem ist The Hat ein „Eco-Friendly Hostel“, was bedeutet, dass es das erste und einzige Hostel der Stadt ist, welches mit Biomasse beheizt wird. Entsprechend spielt auch nachhaltige Mobilität in der Stadt eine wichtige Rolle für Alfonso. Einer der Gründe, weshalb er einen Scooter fährt.

Alfonso muss täglich viele Geschäftspartner treffen, Besorgungen erledigen oder Veranstaltungen organisieren. Deshalb benötigt er ein urbanes Fortbewegungsmittel, das ihn schnell von A nach B bringt. „Wenn du einmal einen Scooter ausprobiert hast, möchtest du kein Auto mehr benutzen“, ist Alfonso überzeugt. So kann er dem Stau entfliehen und jederzeit einen Parkplatz finden.

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Interview mit Alfonso

Was unterscheidet The Hat von anderen Hostels?
„The Hat ist nicht nur eine einfache Unterkunft zum Schlafen. Es ist eine große Community. Ein lebendes Konzept, ein dynamischer Ort, der sich immer wieder neu erfindet und wandelt. The Hat ist ein Zentrum für Kunst, Musik und Reisende. Es ist immer etwas los – im Vergleich zu anderen Hotels und Hostels ist es lebendig und aufregend. Unser Konzept sieht vor, dass die Menschen sich austauschen. Zudem haben wir einen Mix aus Reisenden und Locals.“
Was ist Deine Inspirationsquelle? Von was lässt Du Dich für neue Ideen und Projekte inspirieren?
„Die meiste Inspiration kommt von der Arbeit und vom Reisen. Als ich mit meinen Investoren damals den Vertrag unterzeichnet habe, musste ich versichern, dass ich in meiner Zeit als Hostelmanager viel reise. Dieses Jahr war ich bereits in Peru, London und Berlin. Außerdem fahre ich noch nach New York und Costa Rica. Wir haben auch schon Ideen aus Japan und Korea übernommen. Reisen ist die wichtigste Inspirationsquelle.“
Wie arbeitest Du mit den Einwohnern der Stadt zusammen?
„Wir sind davon überzeugt, dass unser Business nur in Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert. In unserem Haus haben wir sehr viel Platz. Für junge Künstler organisieren wir zum Beispiel monatliche Kunstausstellungen. Selbst für Künstler aus Südamerika. Sie kommen und machen große Partys bei uns auf der Terrasse. Das ist für sie kostenlos. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass die Beleuchtung der Kuppel der Iglesia de Santa Cruz wieder funktioniert. Ein atemberaubender Blick von unserer Terrasse. Das war ein kleines Geschenk von uns an die Stadt.“
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Was bedeutet Mobilität für Dich? Und warum hast Du Dich für den C 650 Sport entschieden?
„Für unser Business ist es sehr wichtig jeden Tag viele Leute zu treffen. Deshalb brauchst du ein schnelles Fortbewegungsmittel. Wenn du einmal einen Scooter ausprobiert hast, möchtest du kein Auto mehr benutzen. Du kannst deine Zeit verdoppeln und 20 Leute an einem einzigen Tag treffen. Du kannst Supermärkte, Restaurants und Bars ganz einfach mit einem Scooter erreichen. Mit einem Auto verbringst du dein ganzes Leben im Stau. Es geht einfach darum, mehr Zeit zu gewinnen.“
Was würdest Du Leuten raten, die einen Traum verwirklichen wollen?
„Viele Leute mögen nicht wirklich ihren Job, sie haben einen Traum und trauen sich nicht ihn zu verwirklichen. Sie realisieren nicht, dass sie es wirklich schaffen können. Du musst einfach nur morgens aufwachen und realisieren, dass du es wirklich schaffen kannst. Wir haben uns mit The Hat damals entschieden, unseren Traum zu verfolgen. Du musst die Idee lieben und dazu bereit sein, dafür zu kämpfen.“
Was ist Deine Empfehlung, um neue oder „versteckte“ Orte zu entdecken?
„Das einzige Geheimnis ist, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Steige in kein Taxi, entdecke die Stadt zusammen mit anderen Leuten, spreche mit den Einwohnern, stelle ihnen Fragen, versuche neue Freundschaften zu schließen, unterhalte dich mit den Barkeepern. Es ist wichtig eine Reise vorzubereiten, mit einem Stadtführer oder mithilfe des Internets. Was aber wirklich wichtig ist, ist mit den Einwohnern zu sprechen und sie nach Orten zu fragen, wo sie hingehen würden.“
Was motiviert Dich in Deinem Arbeitsalltag und in Deinem Alltag?
„Was mich in meinem Leben antreibt: Freude, Reisen, Neugier, neue Menschen kennenlernen. Und Bewegung. Ich kann nicht länger als zwei Minuten am gleichen Ort bleiben.“
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