Unter die Haut.

Tattoomodel Makani Terror wird im Comic von Panini und BMW Motorrad zur Superheldin.

Makani Terror ist die Inspiration für eine Superheldin in der ersten Graphic Novel von Panini in Kooperation mit BMW Motorrad. Dazu kam sie genauso unerwartet wie zu ihrem Beruf als Tattoomodel. Dem Comic-Book mit Illustrationen von Riccardo Burchielli und Texten von Darko Macan verleiht sie gemeinsam mit ihrem Mechanical Wolf jene Aura, die auch Makani selbst umgibt: Fantasy, Abenteuer, Mystery – und einen tieferen Sinn.

Berufswunsch Superheld

Wenn Kathrin Tölle als Kind jemand fragte, was sie später mal werden wolle, kam ihre Antwort mit Nachdruck: Superheldin. Mit Sicherheit ein Berufswunsch, den Eltern oft zu hören bekommen, der jedoch eher selten Realität wird. Kathrin Tölle alias Makani Terror darf sich nun hingegen neben Catwoman, Wonder Woman und Co. in den illustren Kreis der Superheldinnen einreihen. Denn in der Graphic Novel „Riders in the Storm“ liefert das Tattoomodel die Inspiration für eine der Hauptfiguren. „Das ist eine Ehre und ich freue mich schon darauf, wenn ich das Heft in Händen halten darf“, sagt sie.
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Zeichner Riccardo Burchielli erweckt die Heldenfigur Makani zum Leben.

Im Comic-Book, das in einer Limited Edition erscheint, ist Makani Terror eine heldenhafte Polizistin, die auf ihrem BMW Bike gegen das Böse kämpft. Ihre Figur zum Leben erweckt Zeichner Riccardo Burchielli, der für die großen Namen der Szene wie Marvel, DC, Panini oder Dark Horse gearbeitet und gemeinsam mit Autor Brian Wood die DMZ Comic-Reihe erschaffen hat. Burchielli inszeniert die zierliche Frau mit dem kühnen Blick und der zarten Stimme als Mischung aus „Tomb Raider und RoboCop“, wie Makani selbst ihre Figur beschreibt. „Lara Croft ist eine coole Rolle – es gibt schlechtere Vergleiche.“

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Makani Terror ist gleich Fernweh und Punkrock

Ihren Künstlernamen erschuf Makani Terror bereits 2003, als sie sich bei Myspace anmeldete. Die Bedeutung ihres Alias: „Makani“ ist hawaiianisch und heißt Wind – ein Zeichen für das Fernweh, das sie auch als Tattoo auf den Fingern trägt.
„Terror“ war seinerzeit ihre Lieblings-Punkband. Ihre Liebe zur Musik verewigte Makani auch mit 15 in ihrem allerersten Tattoo: Punkrock 4ever – ein Schriftzug am rechten Knöchel. „Den habe ich längst übertätowieren lassen“, sagt sie und lacht.
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Tattoomodel Makani Terror wird im Comic von Panini und BMW Motorrad zur Superheldin.

Tattoomodel Makani Terror wird im Comic von Panini und BMW Motorrad zur Superheldin.

Um dieselbe Zeit herum machte sie den 125er Führerschein und war pausenlos mit ihrer Daelim Chopper unterwegs. In voller Lederkluft mit den ersten Tattoos – das sah cool aus und wurde gewürdigt. „Ich war mächtig stolz, wenn ich auf der Straße gegrüßt habe und die großen Biker zurückgegrüßt haben. Da dachte ich immer: Yeah! Ich sehe gar nicht so klein aus!“ Seit Kurzem hat Makani nur noch Augen für die neue G 310 R. „Ich habe mich sofort in die G 310 R verliebt. Die ist ein bisschen leichter und wendiger; außerdem gefällt mir das Design.“ Das Design stammt wie die Illustrationen der Graphic Novel aus der Feder von Riccardo Burchielli, der die G 310 R im Comic-Style gestaltet hat. „Wenn es das Art Bike jetzt noch mit meinem Comic-Charakter gibt, muss ich es haben“, sagt Makani.

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Ich habe mich sofort in die G 310 R verliebt. Die ist ein bisschen leichter und wendiger; außerdem gefällt mir das Design.

Makani Terror

Mit Tommy Lee auf dem Cover

Mit Tommy Lee auf dem Cover

Die Zeit der ersten Tattoos liegt weit zurück – seitdem sind im Wahrsten Sinne des Wortes unzählige Tätowierungen dazugekommen. „Man zählt nur am Anfang“, sagt Makani, „wenn man flächig tätowiert ist, hört das auf.“ 2004 hatte sie bereits so viele Tattoos, dass es markant war. Auf einer Tattoomesse wurde sie angesprochen, ob sie sich fürs deutsche Tätowiermagazin ablichten lassen würde.

Prompt schaffte sie es aufs Cover, wurde über Nacht zum Tattoomodel, und Makani Terror zur Marke. Über 50 Titelseiten von Magazinen ziert sie mittlerweile. Ihr persönliches Highlight: das Cover des US-amerikanischen Tattoomagazins Rebel Ink, für das sie gemeinsam mit Pamela Andersons Ex Tommy Lee vor der Kamera stand.

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Philosophin. Piercerin. Tattoomodel.

Nun sind weder Tattoomodel noch Superheldin Jobs, die man sich als Jugendliche aussucht und dann einfach mal macht. „Ich habe nie vorgehabt, Model zu werden“, sagt Makani. Nach der Schule fing sie zunächst eine Ausbildung zur Fotografin an. Ihr Fazit: Fotografie ja, Fotografin nein. Sie brach die Lehre ab und lugte stattdessen in die soziale Richtung.
Hin- und hergerissen zwischen unendlich vielen Unmöglichkeiten holte sie schließlich ihr Abitur nach, studierte in Göttingen Philosophie und Geschichte. Ihr ständiges Fernweh beseitigte dieser Schritt nicht, ist Göttingen doch gerade einmal 30 Kilometer von ihrem Heimatstädtchen Duderstadt entfernt.
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Und auch am Thema fing sie an zu zweifeln. „Das Studium war interessant, aber ich fand keine Lösung, was ich später damit anfangen sollte. Mein Kopf war voll. Ich hatte kein Bedürfnis mehr nach Input.“ Also zog sie nach zwei Jahren die Notbremse und ging nach Hamburg, wo sie eine neue Heimat fand.
„Hamburg ist bis heute meine Herzensstadt.“ Sie ließ sich zur Piercerin ausbilden, ein Job, der ihr Spaß machte und den sie bis 2011 hauptberuflich ausübte. Dann hatte sie als Model so viele Aufträge, dass sie das Piercen an den Nagel hängte und sich darauf konzentrierte, Tattoomodel zu sein.
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Versteckt hinter einer Rolle.

Versteckt hinter einer Rolle.

Wer seinen Körper in diesem Ausmaß tätowiert, zieht die Blicke auf sich, fällt auf – will auffallen. Tätowierungen suggerieren Mut und Selbstbewusstsein. Und sind doch manchmal eine Schutzhülle. „Auch wenn die Akzeptanz von ausgefallenen Typen heute viel größer ist, halten die Leute doch erst einmal Abstand, wenn sie mich sehen. Dadurch habe ich das Gefühl, weniger verletzlich zu sein“, sagt Makani. Von Zurückhaltung keine Spur, wenn das Model vor der Kamera steht. Ehrgeizig ist sie, selbstbewusst und zielorientiert. „Makani Terror ist eine Rolle. Da lebe ich Charakterzüge aus, die ich sonst vielleicht nicht zeigen kann. In dem Moment ist das mein Job und somit legitim. Es ist spannend, wie ein Schauspieler die Identität zu wechseln.“

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Kunstsammlerin.

Kunstsammlerin.

Ihre Tätowierungen begreift Makani Terror als Kunst. Sie selbst ist die Plattform, auf der sie die Werke ihrer Lieblingskünstler sammelt. „Gemälde“ von etwa 40 verschiedenen Tätowierern hat sie erstanden. „Es gibt immer mehr grandiose Künstler mit einer tollen Technik. Langsam wird der Platz knapp – ich müsste mir einen zweiten Körper leihen, um alles zu verewigen, was mir gefällt.“ Selbst hat Makani noch nie tätowiert. „Das hat etwas mit künstlerischem Verständnis zu tun. Man muss Talent haben. Und dann ist es ja keine Malerei, die wieder weg geht. Das ist permanent und somit eine große Verantwortung für den Tätowierer.“

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Die eigene Geschichte auf dem Körper

Viele ihrer Tätowierungen sind Fashion, irgendwo gesehen, für schön befunden, festgehalten. Doch zwischen den „Zeilen“ finden sich auf Makanis Körper Geschichten aus ihrem Leben und Symbole, die ihr wichtig sind. Neben dem rechten Auge trägt sie ihr einziges Gesichts-Tattoo, einen Blitz – ihr persönlicher Blitzableiter, wie sie sagt.
Am Hals ein tibetanischer Buddha, er soll Glück bringen und gleichzeitig verhindern, dass sie böse Worte spricht. Auch zwei Namen hat sie sich tätowieren lassen: den ihrer Stiefschwester und den einer Freundin. Beide haben sich das Leben genommen. Die Krähe, die die Namen ergänzt, dient als Seelenträger und Schutz.
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Der Wolf ist mein Krafttier, mein Totem. Früher musste ich in der Schule ein Märchen schreiben. In meiner Geschichte war der Wolf nicht böse. Er war mein Haustier und Freund.

Makani Terror

Makani und der Mechanical Wolf.

Makani und der Mechanical Wolf.

Wer weitersucht, findet auf dem rechten Fuß ein Old-School-Kätzchen: ihre Maine-Coon-Dame Fine. Für Kater Gismo ist sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Platz. Makani liebt Tiere. Sie unterstützt die Aktion „RespekTiere leben“ und nutzt ihre Bekanntheit, um dafür zu werben. „Das sollte jeder tun, der die Macht dazu hat“, sagt sie. Ihre Tierliebe wird auch im Comic von BMW Motorrad deutlich.

„Ich hatte für den Comic einen Wunsch frei und wählte den Wolf als Begleiter“, erzählt sie. Der Wolf sei ihr Krafttier, ihr Totem. „Früher musste ich in der Schule ein Märchen schreiben. In meiner Geschichte war der Wolf nicht böse. Er war mein Haustier und Freund.“ Im Comic-Book wird ihr Märchen nun gewissermaßen wahr, ihr Mechanical Wolf unterstützt Makani mit seinen außergewöhnlichen Kräften. Das Buch ist ein wilder Stilmix aus Fantasy, Abenteuer und Mystery. Ein Stilmix, den Makani Terror mit Haut und Haar verkörpert.

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Intensiver Fahrspass

Die BMW G 310 R.

Das agile Kraftpaket ist die Essenz der Fahrfreude. Sie wurde gebaut für die pulsierenden Metropolen und für alle, die Motorradfahren einfach lieben. Sie ist wendig, einfach zu handhaben und sportlich zugleich. Ob große oder kleine Fahrer – auf der BMW G 310 R fühlt sich jeder Fahrertyp sofort zuhause.

Zur G 310 R
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