Longboard & Bike.

Urban Sports: Über den Dächern der Stadt.

Chris und Guto sind gemeinsam unterwegs, um die Straßen in und um São Paulo zu erobern. Erlebe hier wie rasant die beiden Fahrt aufnehmen.

Chris Northover ist einfach ein guter Typ, der Motorradfahren nicht nur liebt, sondern zu seinem Leben gemacht hat. Guto ist ein brasilianischer Longboardfahrer, der seit über sieben Jahren seine Zeit auf Boards mit Rollen verbringt. Beide verbindet die Lust auf Kurven und Geschwindigkeit – ganz egal, ob auf zwei Rädern oder vier Rollen. Lass auch Du Dich davon mitreißen.

Chris & Guto.

Chris & Guto.

Chris und seinen Freund Guto verbindet der gemeinsame Fahrspaß. Ob auf dem Motorrad oder dem Longboard: Das Fahren ist für beide Beruf und Berufung in einem. Chris ist nach Brasilien gekommen, um mit Guto und ein paar Freunden in die Berge außerhalb São Paulos zu fahren. Mit der G 310 R und den Longboards im Gepäck, haben sie eine Session gestartet und viel Spaß zusammen gehabt.

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Das Beste am Longboardfahren ist, wenn ich den Berg zusammen mit Freunden runterfahren kann. Das gemeinsame Fahren von Kurven ist einfach unglaublich! Es ist das beste Gefühl!

Guto Negão

Interview mit Guto

Guto Negão ist 27 und bereits Downhill-Weltmeister im Longboarden. Seit er 20 ist, gilt seine Leidenschaft den Boards auf vier Rollen. Alles hat als Hobby begonnen und es war mehr ein Zufall, dass er entdeckte, wie gut er ist. Denn eigentlich hat er nur so zum Spaß an einem Rennen teilgenommen – ohne Training und ohne Erfahrung. Er war selbst vom hervorragenden Ergebnis überrascht und ist seitdem von keinem Rennen mehr wegzudenken. Im Interview erzählt Guto von seinen Longboard-Erfahrungen, von Gemeinsamkeiten mit dem Motorrad und was seine Pläne für die Zukunft sind.
Seit wann fährst Du Longboard?
Das erste Mal habe ich auf einem Longboard gestanden, da war ich 20 Jahre alt. Ich habe eins gesehen und wollte wissen, wie das wohl ist.
Was muss man als Anfänger beachten?
Für diejenigen, die mit dem Longboarden starten, ein gut gemeinter Tipp: Tragt unbedingt einen Helm und Handschuhe. Denn am Anfang werdet ihr oft Fallen und die Hände unweigerlich zum Bremsen benutzen, deshalb die Handschuhe. Noch mehr Sicherheit bieten Knieschützer.
Wie viel und was trainierst Du um so gut zu sein?
Das Training ist gar nicht so schwer. Es ist mehr ein funktionales Training. Ich versuche also meine Bewegungsabläufe zu stärken. Das wirkliche Training ist das Fahren selbst. Am Besten so lange es geht und an so vielen Tagen wie möglich. Das beste Training ist mit jemandem, der Dich pusht, besser zu werden. Du brauchst also eine große Crew und Berge. Optimal sind viele Berge, mit viel Abwechslung, unterschiedlichen Kurven und verschiedenen Geschwindigkeiten.
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Du warst auf so vielen Events in den letzten Jahren. Welches war das Beste und warum?
Auf jeden Fall Teutonia, wegen der hohen Geschwindigkeit. Es ist ein sehr technisches Rennen, weil Du Dich fast gar nicht bewegen darfst. Du befindest Dich im „High-Speed-Modus“ und Du kannst nicht mal hochschauen, weil Du so schnell bist und der Wind ist so stark, dass Du jederzeit vom Board fallen könntest. Das war schon ziemlich aufregend, aber ich denke das unglaublichste Rennen, das ich jemals hatte, war das letzte Rennen – als ich Weltmeister wurde.
Hast Du irgendwelche Ziele, nachdem Du jetzt Weltmeister bist?
Mein Ziel für 2016 ist es auf jeden Fall wieder Weltmeister zu werden. Ich möchte unbedingt alle Rennen gewinnen, an denen ich teilnehme. Du kannst zwar auch Weltmeister werden, wenn Du mal Zweiter wirst, aber ich will immer alle Rennen gewinnen.
Was war Deine Höchstgeschwindigkeit auf dem Longboard?
Meine schnellste gemessene Geschwindigkeit während eines Rennens war 119 km/h, aber meine persönliche Höchstgeschwindigkeit war 139 km/h. Die ist allerdings nicht offiziell, also kann ich es nicht beweisen.
Gibt es Deiner Meinung nach Gemeinsamkeiten zwischen Motorradfahren und Longboarden?
Die Gemeinsamkeiten zwischen Longboard- und Motorradfahren liegt für mich darin, wie man sich in die Kurven legt und den Asphalt unter den Reifen spürt. Ich denke das Gefühl, sich mit voller Geschwindigkeit in die Kurve zu legen, ist sehr ähnlich auf dem Motorrad und dem Longboard.
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Chris Northover im Interview

„Ich bin ein schonungsloser Enthusiast.“

Interview mit Stuntrider und Autor Chris Northover.

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