Quer durch Europa.

Pure&Crafted erfindet sich neu – und war 2018 „on the road“.

Raus aus Berlin, quer durch Europa – darum ging es nach drei erfolgreichen Jahren für das Festival Pure&Crafted. 13 Rider beziehungsweise Teams teilten sich innerhalb von vier Monaten eine BMW R nineT Pure und hatten eine Mission: spannende Routen, versteckte Manufakturen, die coolsten Gigs und begnadete Schrauber aufzuspüren. Das Ergebnis sind Touren und Erlebnisse voller Inspirationen, damit sich Pure&Crafted weiterentwickeln und international mit alten und neuen Partnern wachsen kann. Für noch mehr Music, Motorcycles und New Heritage. Hier stellen wir Dir die Highlights aus den Aufzeichnungen der Fahrer vor und lassen Bilder sprechen.

Reden bis der Kaffeevorrat leer ist.

Henry Kerinnes macht den Auftakt und startet am Festsaal Kreuzberg. Er geht als Erster mit dem Pure&Crafted Signature Bike „on tour“.    

Reden bis der Kaffeevorrat leer ist.

Für Henry Kerinnes beginnt die Tour bereits mit dem Pure&Crafted BBQ im Festsaal Kreuzberg bei reichlich Motorradkultur, New Heritage Lifestyle und einer ordentlichen Portion handgemachter Musik. Nach wenigen Stunden Schlaf hat er nicht viel Zeit, sich die Auftaktveranstaltung aus den Knochen zu schütteln. Er muss los, startet die R nineT Pure – und befindet sich auf dem Weg nach Norden. Von Berlin nach Kopenhagen. Vorbei an Seen und Kiefernwäldern steckt der Sommer in jedem Winkel, aber an ausgiebiges Sonnenbaden ist nicht zu denken. Denn um 13 Uhr legt die Fähre in Rostock ab. Als das Gatter der Fähre in Gedser fällt, übermannt ihn ein Urlaubsgefühl. Auf direktem Weg geht es zu Dead Cat Motorcycles, einer Community Garage in Kopenhagen.

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Der Empfang ist herzlich. Andreas, einer der Gründer, führt Henry durch die Werkstatt, die gepflastert ist mit alten Motorradpostern. 20 Leute schrauben und unterstützen sich gegenseitig bei ihren Projekten. Am nächsten Tag unternehmen sie eine Tour nach Schweden und wollen ihn überreden mitzukommen. Doch Henry hat andere Pläne: Er wird bei den Wrenchmonkees vorbeischauen. Die Dänen gibt es seit zehn Jahren. In dieser Zeit haben sie es geschafft, sich zum festen Bestandteil der Custom-Szene hochzuschrauben. „Per und Nicholas sind ultranett. Wir erzählen in ihrer Werkstatt bis der Kaffeevorrat leer ist. Und ich muss schon wieder los“, sagt Henry.

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Die Manufakt(o)uren.

Auf den Spuren der Manufakturen reist das Team New Heritage um Moritz Fuchs. Die Reise führt schnurstracks zu Dieter Funk – handgefertigte Brillen aus ausgewählten Materialien, die von Anfang bis Ende in Kinsau produziert werden. Durch Sonnenschein, Regen und Hagel fahren die Rider weiter zu Florian Hipp nach Füssen. Unter dem Namen „Starrgang“ werden in einer alten Hanfseilerei einzigartige Singelspeed-Räder gefertigt – eine echte Radschmiede. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch das Allgäu geht es nach Zürich. Auf dem Programm steht der Besuch des Ladengeschäfts von „DeeCee style“, „Denim and Iron“ sowie der Manufaktur vom Taschenhersteller FREITAG. Gesagt, getan. Durch das Hinterland des Bodensees führt sie die Route am nächsten Tag über kleine, bergige und kurvige Wege nach Ravensburg. Dort werden die Fahrer bereits beim Familienbetrieb Seil Marschall erwartet. „Am liebsten hätten wir alle Canvas-Taschen mitgenommen“, sind sich Moritz und Wegbegleiter Felix einig. Auf dem regenreichen Rückweg legt das Duo in der wunderbaren Ledermanufaktur von Alexander von Bronewski auch noch einen Stopp ein.

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Das Pure&Crafted Signature Bike.

Das Pure&Crafted Signature Bike.

Auf das Wesentliche reduziert und in einzigartigem Heritage-Look – das ist unser Signature Bike. Die Basis bildet die serienmäßige BMW R nineT Pure. Wir haben nur wenige Parts ausgetauscht, um sie zu unserem Pure&Crafted Signature Bike zu vollenden: die Zylinderkopfhauben Machined, gefräste Fußrastenanlage, HP Sport-Endschalldämpfer und die Sitzbank Scrambler. Außerdem ist das Motorrad mit stylischen und wasserdichten Softbags aus Leder und Canvas ausgestattet. Schaue Dir alle Highlights des Bikes an und erfahre mehr.

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Von Berlin nach Paris: The Curves sind „on the road“.

Kurvenreiche Strecken mit The Curves.

Cäthe, Janna, Freddie, Daniel und Helen – das ist die Gang von „The Curves“, die sich auf den Weg von Berlin nach Paris macht und sich das Cafe Racer Festival in Montlhéry zum Ziel gesetzt hat. Es dauert ein paar Autobahnen und Straßen durch den Harz, das Sauerland und das Bergische Land bis die Gruppe ihre Lieblingseinstellung am Navigationssystem für sich entdeckt: kurvenreiche Strecken. „Das Navi führte uns über kleine Straßen durch Wälder, Felder und vorbei an Seen. Einfach unfassbar schön“, erzählt Helen.

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Kurven fahren in der Eifel – mit Blick auf die Burg Manderscheid.

Nach einem Besuch bei Amadeüs Motors in Köln Zollstock nehmen The Curves die Werkstatt von Jens vom Brauck (JvB-moto) unter die Lupe und schauen sich seine Custom-Projekte an. „Vor allem gefiel uns der direkte Vergleich der R nineT Scrambler mit dem Umbau von JvB. Das mussten wir direkt auf der Straße testen.“ Den Abend lässt die Gang dann in der Werkstatt von Cäthes Freunden zwischen den verrücktesten Vehikeln – etwa einem Flattrack Racer mit Rollermotor und Lachgaseinspritzung – ausklingen. Der darauffolgende Tag wird für einen Teil der Truppe zu einem persönlichen Highlight. Denn der nächste Halt heißt Nürburgring. Rennluft schnuppern. Cäthe und Daniel testen die Nordschleife. „Nach den rund 20 Kilometern auf der ehemaligen Rennstrecke war das breite Grinsen unter den Helmen nicht zu übersehen.“ Freudensprünge, Umarmungen. Ein großer Traum hat sich erfüllt.

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Sechs Tage mit wundervollen Menschen, die jeden Tag noch ein bisschen besser machen. Sechs Tage mit der Pure&Crafted R nineT Pure – ein Bike, in das man sich ab dem ersten Meter verliebt und nie wieder hergeben möchte.

Helen

The Curves

„Paris, Paris, wir fahren nach Paris“: Das bedeutet Fotoshooting am Arc de Triomphe, Fotostopp am Eiffelturm und ein Ritt über die Champs-Élysées mit dem passenden Chanson auf den Lippen. „Wir fühlten uns wie Touristen, wurden aber unbeabsichtigt selbst zu einer viel fotografierten Attraktion.“ Nur noch einen Katzensprung entfernt ist Montlhéry. Dort wartet bereits BMW Motorrad Frankreich beim Cafe Racer Festival auf die Gang. Das Pure&Crafted Signature Bike wird spontan an den Stand von BMW Motorrad geschoben. Zwischen den herausgeputzten Maschinen wirkt sie mit dem Staub und Fliegen von rund 1500 Kilometern im ersten Moment leicht deplatziert, strahlt aber eine Aura von Abenteuer und Freiheit aus. Dann fiebern die Curves bei zahlreichen Rennen auf der beeindruckenden Steilkurve von Monthléry mit. „Wir haben sechs Tage mit wundervollen Menschen verbracht, die jeden Tag noch ein bisschen besser machen. Sechs Tage mit der R nineT Pure – ein Bike, in das man sich ab dem ersten Meter verliebt und am liebsten nie wieder hergeben möchte“, sagt Helen.

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Pause muss sein: Ben Arslan auf seiner Tour mit Halt in Dartmoor.

Materialschlacht beim „The Malle Mile“.

Ben Arslan übernimmt in Paris das Signature Bike. Die Ferne ruft. In Begleitung von Mile Stevic peilt Ben die französische Hafenstadt Dünkirchen an, um nach Dover überzusetzen. Die beiden Freunde sind für zwei Wochen mit der R nineT Pure, einem VW Bus und einer 250er für einen Renneinsatz beim Festival „The Malle Mile“ unterwegs. Eines der Etappenziele ist Millbrook in Cornwall. „Es ist so, wie wir es uns vorgestellt haben: kleine verschlafene Fischerdörfer, idyllische Küstenstraßen, atemberaubende Aussichten und alles sehr entspannt.“ Über schmale, kurvige Straßen fahren sie an der steilen Küste bis Looe, ein idyllischer Fischerort mit großem Hafen. „Hier gibt’s frischen Fisch und die beste Limo von der Brauerei nebenan.“

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Die Route führt zum Dartmoor Nationalpark. „Wir sind begeistert von der Natur und dem landschaftlichen Kontrast zur Küstenregion.“ Hügellandschaften mit Granitmassiven, Wildpferde und Schafe. Und es gibt einen Cornwall-Klassiker: Cream Tea – eine Tasse Tee und dazu Scones mit extra viel Cream und Marmelade.

Ziel ist schließlich das Festival „The Malle Mile“ südlich von London. Dort ist Moto-Polo angesagt: Fußball mit Motorrädern, vier gegen vier, zwei Mal 20 Minuten. Ein großer Spaß und eine derbe Materialschlacht, die einen Bremshebel, Kotflügel, einige Kratzer und die Kupplung der 250er fordern.

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Weiteres Highlight ist der Besuch von Marshall Amps in Bletchley. Steve führt durch das Marshall-Museum und die Produktion. Er ist seit 34 Jahren bei Marshall, zeigt Verstärker von Lenny Kravitz, John Lennon und Motörhead. Was Steve über die Stars der Welt erzählt, löst Gänsehaut aus. Nächster Stop ist das Hedon House. Die Fahrer dürfen dem Hersteller der stylischen Helme bei einem Workshop in West Drayton über die Schultern schauen. Lederarbeiten, Finishing sowie Qualitätskontrolle stehen hier an der Tagesordnung. Auch die Designabteilung sitzt hier. „Wir erhaschen einen Blick auf die neue Kollektion – und sind sofort große Fans.“

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Ride hot – look cool.

Marcin Öz ist Berliner DJ der 90er-Jahre, Ex-Bassist der Elektropopband „The Whitest Boy Alive“ und heutzutage Winzer in Sizilien. Mit Hilfe italienischer Freunde hat er sich das Winzerhandwerk selbst beigebracht. Selbst Hand anlegen, ehrlich arbeiten ohne Effekte, das ist der Grundtenor all seiner Unternehmungen. Wie auch die Band „Whitest Boy Alive“ nur entstanden ist, weil sie House-Musik aus der digitalen Black Box befreien und handgemacht auf die Bühne bringen wollte. Grund genug für Jan Joswig und Tim Adler, dem alten Kumpel einen Besuch abzustatten – mit Jan auf dem Signature Bike. Auf Marcins Weingut angekommen, können sich Jan und Tim von der Qualität des Rebensafts überzeugen und lassen sich verkosten. Grundsätzlich kommt der Wein von Vini Campisi ohne Zusätze aus.

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Eine Hinfahrt verlangt in der Regel nach einer Rückfahrt: Von Palermo nehmen Jan und Tim die Fähre nach Genua. 20 Stunden Nachtfahrt übers Meer statt vier Tagen Motorradtour über Land. In Bayern tauchen sie unter einem Gewitterguss hindurch zum finalen Highlight ihrer Tour, einem Besuch bei Edgar Heinrich, dem Chef der Designabteilung von BMW Motorrad. Edgar ist seit 30 Jahren bei BMW – aber das Gegenteil eines Routiniers. In seiner Garage schraubt er nach Feierabend an privaten Projekten wie einer Starrahmen-Matchless oder einer Paris-Dakar-BMW mit HPN-Heck. Zum Abschied wirft Edgar aus dem Handgelenk einen Edding-Gruß auf die Sitzbank der Pure & Crafted R nineT: „Ride hot – look cool“.

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Zeitreise in die Vergangenheit.

Zeitreise in die Vergangenheit.

25 Jahre später macht er sich von Berlin aus auf den Weg in den westlichsten Teil Frankreichs, die Nase, die im Norden der Republik in den Atlantik sticht. Auf der R nine T Pure belebt David Biene seine Erinnerungen. Als 15-jähriger Junge besuchte er in den Winterferien die Bretagne und arbeitete in einer Vogelwarte – eine für ihn sehr wichtigen Zeit. Schon Tage bevor er die Station Ornithologique auf der Isle Grande an der Nordküste der Bretagne besucht, klingelt es bei manchen Ortsnamen auf den Straßenschildern in Davids Kopf. „Dort war ich mal, dort war dies und das. An Details kann ich mich aber nur selten erinnern. Dennoch ein schönes Gefühl.“ 

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Der nächste, bitte: David übergibt das Bike in München an Bernhard.

Die Spannung steigt, obwohl er weiß, dass er an der Vogelwarte nicht viel erleben wird. Laut Website ist der Chef derselbe wie vor einem Vierteljahrhundert. Dort angekommen sieht alles aus wie in Davids Erinnerung. „Der erste Impuls ist, den schmalen Weg vom Besucherparkplatz zum Mitarbeiterparkplatz hinterm Haus zu fahren.“ Er tut es dann doch nicht. Als er am Haus ankommt, verlässt gerade eine Besuchergruppe den Bereich und bewegt sich zu der Voliere, in der die aufgepäppelten Vögel auf ihre Auswilderung warten. Auf der Rückseite des Gebäudes findet David eine offene Türe zu den Wirtschaftsräumen und steckt die Nase rein. Zeitreise. „Es ist unglaublich wie man Gerüche abspeichert. Diese Mischung aus Futterfisch, Desinfektions- und Reinigungsmittel und Vögeln. Auch das Außenbecken mit Schwimmbassin ist noch unverändert da.“ Die gute Nachricht: Mittlerweile bekommt die Station kaum noch verölte Vögel und kümmert sich eher um verletzte Greif- und Seevögel.

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Wo die Nacht keine Ruhe kennt.

Schon vor 15 Jahren wollte Bernhard nach Afrika reisen. Damals gelang es ihm nicht. Mit dem Pure&Crafted Signature Bike bekommt er nun eine neue Chance. Innerhalb von vier Wochen legt er mit Freundin Severine rund 10.000 Kilometer zurück. Aufbruch ist in Berlin, die ersten Etappen heißen München, Brüssel, Paris. Es geht durch die Pyrenäen, immer Richtung Tarifa, dem südlichsten Punkt Spaniens, um ein Ticket für die Fähre zu lösen. Nach einigem Hin und Her mit der Zollbehörde erreichen sie Tanger bei klarem Himmel und etwa 40 Grad. 

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Innehalten, Pause machen und den Augenblick des Roadtrips genießen.

Rabat ist das Tagesziel, rund 250 Kilometer südlich. Der erste Rastplatz ist ein Erlebnis, die Love-Parade bietet nicht weniger Gedränge. „Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Ein Orgelkonzert aus Hupen und Tetris für Fortgeschrittene, die Toilettenfrau ist den Tränen nahe, der Tankwart kommt aus dem Takt.“ Es dauert selbst mit dem Motorrad, sich seinen Weg vom Rasthof zu bahnen. In Rabat bekommen sie die Antwort auf das Gedränge: In drei Tagen findet ein heiliges Fest statt, ähnlich dem christlichen Weihnachten. Jeder, der kann, fährt in die Heimat.

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Marrakesch – eine moderne Stadt, wie sie überall in Europa zu finden ist. Das Internet scheint überall. Jeder sieht die gleichen Bilder, jeder vernimmt die gleiche verheißungsvolle Werbung. Es dauert bis Bernhard und Severine die Medina erreichen. Sie werden von Eindrücken überwältigt. Tiere werden auf offener Straße geschlachtet, Marktschreier bieten ihre Ware feil und mittendrin unzählige Roller, die durch die Menge rauschen. Arabisch ist die Amtssprache, Französisch verliert immer mehr an Bedeutung und Englisch heißt die Zukunft – den Touristen wird offensiv die Ware angeboten. Die Medina von Marrakesch – das ist wie ein Trommelgewirr. Und die Nacht kennt keine Ruhe. Der einzige Tag, an dem der Djemaa el Fna zur Ruhe kommt, ist der Tag nach dem großen Fest – der Abreisetag. Und es stimmt. „Der atomare Erstschlag könnte nicht anders ausfallen. Unsere Ohren sind nach drei Tagen diese Stille nicht mehr gewohnt.“

 

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Noch mehr Abenteuer.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Geschichten und Abenteuern, welche die Fahrerinnen und Fahrer von Pure&Crafted ON THE ROAD auf 40.000 Kilometern in mehr als 20 Ländern erlebt haben. Ebenso mit von der Partie waren Martien Delgaauw von Berham Customs zusammen mit Fotograf Jo Fischer, die Fotografin Vanessa Blankenagel sowie der Produktmanager für Motorrad-Fahrerausstattung Karsten Merz. Und zum „101 End of Season Ride“ hat sich „The Curves“-Chefin Cäthe Pfläging dann noch einmal ohne ihre „Gang“ auf Tour begeben. Ihre ausführlichen Storys kannst Du auf www.pureandcrafted.com/journal nachlesen.

 

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