Schickes Ding.

Die R nineT Scrambler und ein verwirklichter Lebenstraum – ein perfektes Duo.

Die leidenschaftliche Motorradfahrerin Laura Antoine reist mit der Scrambler von Ihrer Heimat Toulouse nach Lyon. Dort besucht sie jemanden, der seinen Style zu seinem Lebensinhalt gemacht hat und dazu – wie Laura selbst – Vintage und Motorräder liebt: Sébastien Chirpaz. Ein wahrer Freigeist, der sein Handwerk versteht und für seine Besucherin auch ein kleines Geschenk bereithält. 

BEGEISTERUNG VON KINDHEIT AN

Der Toulouserin Laura Antoine wurde ihre Leidenschaft in die Wiege gelegt. Sie kam an der Custom- und Vintageszene praktisch gar nicht vorbei: Denn ihr Vater ist Mitglied des Toulouser Southsiders MC, der unter anderem das Wheels and Waves Festival organisiert. „Wegen meines Vaters bin ich seit meiner Kindheit fasziniert von Motorrädern“, erzählt Laura. „Ich liebe Motorradfahren. Es gibt mir dieses einzigartige Gefühl der Freiheit. Das Leben ist kostbar, man muss es vollends genießen. Wenn ich auf dem Bike sitze, wird mein Kopf klar und ich finde Lösungen für Probleme.“

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An freien Tagen fährt die 26-Jährige mit ihrem Bike raus aus Toulouse und genießt die schöne Natur Südfrankreichs. Wenn sie mehr Zeit hat, zieht es sie in die Ferne. So reiste sie bereits mit dem Motorrad durch Namibia und später durch Kuba. „Für mich ist es wichtig, dass ich mich frei fühle und hingehe, wohin ich will und wann ich will“, sagt sie und ergänzt: „Natürlich habe ich Ängste. Aber ich brauche dieses Gefühl, um mich lebendiger zu fühlen und das Leben intensiver zu genießen.“ 

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Das Leben ist kostbar, man muss es vollends genießen. Wenn ich auf dem Bike sitze, wird mein Kopf klar und ich finde Lösungen für Probleme.

Laura Antoine

Faszination Reisen mit dem Motorrad.

Faszination Reisen mit dem Motorrad.

Von ihren Reisen hat Laura zahlreiche positiven Erfahrungen mitgebracht: „Die Menschen kommen einem viel näher und auch man selbst kommt den Menschen viel näher, wenn man mit dem Motorrad reist. Denn die Leute sind überrascht und neugierig. Außerdem erlaubt Dir das Motorrad, verrückte Orte im Nirgendwo zu entdecken, an die Du mit einem Auto niemals gelangen würdest.“ Diese Erfahrungen gelten für Laura für jede – selbst für eine verhältnismäßig kleine Reise – wie die nach Lyon. Dort wird sie Sébastien Chirpaz treffen, mit dem sie sowohl ihre Leidenschaft für Vintage als auch den Hang zum unangepassten Lifestyle teilt. Sie ist gespannt auf das Präsent, das Sébastien extra für sie designt hat: ein Seidentuch – sozusagen als Glücksbringer für künftige Reisen. 

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Je näher sie Lyon kommt, desto gewundener werden die Straßen. Die Region Rhône-Alpes, deren Hauptstadt Lyon ist, bietet fantastische Strecken. In Lyon angekommen, schlängelt sich Laura mit der Scrambler durch die engen Straßen hinauf auf den Hügel La Croix-Rousse, der einen spektakulären Ausblick über die Stadt bietet. In deren altem Arbeiterviertel siedelten sich einst vor allem Weber an, die in den verwinkelten Gassen ihre langen Stoffbahnen ausrollten. Klar, dass Sébastien seine Seidentuch-Manufaktur genau in dieser Gegend betreibt. Dieser außergewöhnliche Freigeist lebt schließlich Authentizität. 

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WIE AUS EINEM SCHWARZ-WEISS-FILM

Die Welt von Sébastien Chirpaz verbirgt sich hinter einer unscheinbaren braunen Holztür. Wer eintritt, wird überwältigt vom Charme der Vergangenheit: Hier werden Mode, Musik, Motorsport und Architektur der 30er bis 60er Jahre gelebt. In den antiken Regalen stehen Rock ’n’ Roll-Schallplatten, ein Röhrenradio, daneben ein Kontrabass. Eine abgenutzte Ledercouch bildet den Mittelpunkt des Raums. Auch an ihm selbst wird deutlich, wie sehr der 45-Jährige den Lifestyle der damaligen Zeit verkörpert:

Oberlippenbart, Seidentuch und Hosenträger über dem linierten Hemd – Sébastien könnte aus einem Film stammen, der noch in schwarz-weiß gedreht wurde. „Die Vergangenheit hat kein Ende. Sie ist eine unendliche Quelle an Inspiration und Kreation, die ein bisschen Eleganz in unsere heutige Zeit bringt “, sagt er und rückt seine schwarz gerahmte Brille zurecht.

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Instinkt statt Businessplan.

„Die ständige Suche nach Style ist mein Lifestyle. Das ist mein täglicher Antrieb und bringt mich über den Alltag. Nichts ist schlimmer für mich als Routine, Beständigkeit und Eintönigkeit.“ Aus diesem Grund gab Sébastien den festen Job als Marketing Director auf und gründete 2012 sein Fashionlabel „A Piece Of Chic“. In seinem Atelier betreibt er das traditionelle Handwerk des Seidentuch-Drucks. Mit den ausgefallenen Designs und der hohen Qualität seiner handgefertigten Ware machte er sich schnell einen Namen. Mittlerweile werden seine Tücher weltweit in 50 ausgewählten Läden verkauft. In Spanien, Italien, Deutschland, England, Japan oder Amerika.

Aber auch in Lyon und Paris glänzt Sébastiens Kollektion in Lifestyle-Shops wie dem Pop-up-Store von Deus Ex Machina oder im berühmten Pariser Warenhaus Le Bon Marché. „Ich wollte den Regeln, Prozessen und dem kontrollierten Risiko entkommen. Ich erstellte keinen Businessplan und machte keine SWOT-Analyse, sondern vertraute auf meinen Instinkt. Das Ding mit den Seidentüchern kam wie ein Beweis“, sagt er. Dann eilt er voran ins Atelier, wo seine berühmte Ware von der Idee bis zur Fertigung entsteht.

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Die Vergangenheit ist eine unendliche Quelle an Inspiration und Kreation, die ein bisschen Eleganz in unsere heutige Zeit bringt“

Sébastien Chirpaz

Ein Seidentuch mit der Historie von BMW Motorrad.

Ein Seidentuch mit der Historie von BMW Motorrad.

Laura folgt ihm gespannt. Im Atelier schnappt sich Sébastien einen Stapel frisch bedruckter Seidentücher, die kurz zuvor aus der Trocknung kamen. Mit versiertem Griff breitet er sie auf einem der Arbeitstische aus, die sich durch das lichtdurchflutete Atelier ziehen. Kritisch inspiziert er den Aufdruck, der die Historie von BMW Motorrad abbildet. „Ich drucke nicht nur schöne Designs auf Seide. Ich erzähle Heldengeschichten“, sagt Sébastien, der bereits viele dieser Geschichten auf feinster Seide erzählt hat. „Im späten 19. Jahrhundert trugen Piloten Seidentücher, auf denen Fluchtwege aufgezeichnet waren. Das ist ein inspirierender Teil unserer Geschichte. Diese Abenteurer und Pioniere, die ihr Leben riskierten, um sich ihre Träume zu erfüllen, sind meine ursprüngliche Inspiration.“

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Mit Begeisterung erklärt er, die Produktionsschritte von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Tuch. Beeindruckt von Sébastiens Kreationen sowie seiner Vintage-Einrichtung, fragt Laura: „Was fasziniert Dich so an dieser Zeit?“ Sébastien überlegt kurz, ehe er seine Worte wohlbedacht formuliert. „Ich denke, diese Sehnsucht nach dem Vergangenen hat etwas Tröstliches. In dieser Zeit hatten wir noch echte Helden – keine Nerds, die es mit einem Start-up in zwei Jahren zum Millionär schaffen. Aber über diese Nostalgie hinaus bin hingerissen vom Art-Deko und Stil dieser Zeit. Da hieß Freiheit nicht nur, Regeln zu brechen. Es war ein viel subtileres Bekenntnis.“

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ON THE ROAD

Kerouac, einer der großen Querdenker der Weltliteratur hat natürlich auch Sébastien geprägt. Und so geht es frei nach einem seiner Romantitel auf die Straße. Denn Laura ist natürlich nicht nur nach Lyon gekommen, um Sébastiens Arbeit kennenzulernen und ihren Glücksbringer abzuholen. So brechen beide mit der R nineT und der R nineT Scrambler ins Umland Lyons auf. Sébastien kennt jede einzelne der gewundenen Straßen, die sich in die Berge hinaufschlängeln. „Dieses Bike übertrifft wirklich meine Erwartungen“, sagt Laura euphorisch, als sie eine kurze Pause einlegen.

„Die R nineT Scrambler ist leicht zu fahren, komfortabel und bequem. Aber sie hat auch Power und spricht schnell an – mit der kannst Du offroaden. Und natürlich sieht sie gut aus und der Sound ist einfach perfekt. Ich liebe dieses Bike. Performance und Ästhetik sind vereint in der R nineT Scrambler“, schwärmt Laura. Sébastien ergänzt: „Du fährst mit dem Bike und es läuft so einfach – in jeder Lage. Du kannst damit die gesamte Spielwiese nutzen, die Lyon bietet, ob asphaltierte Straßen, Feld- oder auch Waldwege. Du hast alles, was das Fahren einfach und sicher macht.“

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Der Gentleman nickt und schweigt.

Der Gentleman nickt und schweigt.

Es fängt an zu regnen. Ein kurzer Schauer, der für die Alpenregion um Lyon typisch ist. „Wie bist du zum Motorradfahren gekommen?“, will Laura wissen. „Über Vintage-Vespas und die Mods-Subculture. In der Vintage-Motorrad-Szene habe ich eine Art neue Familie gefunden, mit den gleichen Community-Regeln und dem Lifestyle, den ich als Snowboarder mit meinen Kumpels zelebrierte: eine ständige Suche nach Nervenkitzel und Style.“ 

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Sébastien war nämlich einer der ersten Snowboard-Profis Frankreichs: Mitte der Achtziger, als es gerade einmal eine Handvoll Schneeverrückter gab, die sich ihre Boards selbst bauten. Das Motorradfahren ist für ihn eine Art Offenbarung und Wiedergeburt, wie damals das Boarden. „Es ist ein Leben, das getrieben ist von Kreativität und Selbstdarstellung“, sagt er. So zeigt sich auch beim Motorradfahren, dass sein Stil, so weit entfernt ist vom Mainstream wie nur möglich. „Wenn ich Motorrad fahre, muss das Klasse haben. Wir sind doch keine Rebellen – eher Edelmänner“, sagt er – wirft einen Blick auf die R nineT Scrambler und nickt anerkennend.    

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