Und Action.

Schauspieler Daniel Roesner liebt Adrenalin. Ein Leben mit Bikes, Booten und Boards.

Er ist der Held der Autobahn und zugleich Markenbotschafter von BMW Motorrad: Schauspieler Daniel Roesner, bekannt als Hauptkommissar Paul Renner in der Serie „Alarm für Cobra 11“, braucht in seinem Leben viel Action und Adrenalin. Kein Wunder, dass er die meisten Stunts selbst übernimmt. Am liebsten auch auf dem Motorrad. Der perfekte Job für ihn.

Festgekrallt: Kriminalkommissar Paul Renner zeigt vollen Körpereinsatz.

Explosionen und Feuerbälle, Schusswechsel und wilde Verfolgungsjagden: Es riecht nach Action und purem Nervenkitzel, wenn Kriminalkommissar Paul Renner alias Daniel Roesner donnerstagabends um 20.15 Uhr auf RTL vollen Körpereinsatz zeigt. Dann springt er aus einem brennenden Schuppen, liegt während der Fahrt auf einer Motorhaube und krallt sich mit seinen Fingern fest oder sitzt selbst am Steuer und driftet mit dem Einsatzwagen über den Asphalt. Daniel braucht kein Double. Er übernimmt die meisten Stunts selbst – gefährliche Überschläge ausgenommen. Mit solchen Fähigkeiten ist er als Schauspieler in Deutschland ziemlich einzigartig. Was ihm jetzt noch als Paul Renner fehlt: spektakuläre Szenen auf dem Motorrad. Das Thema hat er bereits an den Sender RTL herangetragen und gute Gespräche geführt.

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Der Autodidakt

Immer in Bewegung: Beim Custom Ride-out während der Motorrad Days 2017 in Garmisch-Partenkirchen bleibt Daniel nicht im Sattel kleben.

Was Daniels Stunteinsätze betrifft, ist er Autodidakt – immer neugierig, immer experimentierfreudig. 1984 in Wiesbaden geboren und auf dem Land im Hunsrück aufgewachsen, übte er mit dem Auto schon früh 180-Grad-Drehungen per Handbremse. Sein Fahrstil: ziemlich rabiat. Egal, ob mit zwei oder vier Rädern. Zwei Unfälle auf dem Bike mit Knochenbrüchen und Blessuren bremsen den Schauspieler nicht, künftig ein paar coole Motorradstunts hinzulegen, die er bereits im Kopf hat. Dazu wird er von der Stuntcrew unterstützt, die auf solche Szenen spezialisiert ist; schließlich hat es schon Drehs gegeben, bei denen zwei Motorradfahrer in ein Auto gekracht und auf dem Dach gelandet sind. Wie auch immer eine solche Szene für Daniel aussehen mag – RTL und die Film- und Stuntproduktion GmbH Action concept lassen viel Spielraum zu. Was aber gar nicht geht: vom Motorrad abspringen und es crashen lassen.

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Motorradfreuden auf der R nineT Racer.

Wheelies bei Grün, Stoppies bei Rot.

Besonders inspirierend findet Daniel Stuntrider wie Sarah Lezito und Mattie Griffin, die auf den BMW Motorrad Days in Garmisch-Partenkirchen mit ihren atemberaubenden Shows die Zuschauer faszinierten. Wheelis, Stoppies, Drifts, auf dem Sattel stehen – das sind Tricks, die auch er gerne macht. Manchmal sogar im Straßenverkehr. „Tatsächlich hätte ich Lust, von einem professionellen Stuntrider noch mehr zu lernen.“ Als er in Los Angeles morgens auf dem Weg zur Schauspielschule war – Daniel ließ sich dort von 2003 bis 2004 ausbilden –, fährt er an fast jeder Ampel mit einem Wheelie los und hält an jeder roten Ampel mit einem Stoppie an. „Wenn Du das jeden Tag machst, kannst Du solche Tricks ziemlich schnell.“ Drifts will er künftig noch besser können, die gelingen ihm im Gelände super. Auf der Straße sieht es noch nicht besonders elegant aus.

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Springen muss sein: Daniel Roesner mit seinem Serienpartner Erdogan Atalay.

Am Filmset trainieren.

Bevor Daniel den ersten Dreh für „Cobra“ hatte, musste er bei seiner Stuntcrew ein zweieinhalbwöchiges Training absolvieren. Der Schauspieler beschäftigte sich intensiv mit Autostunts, machte ein Schleudertraining, übte Sprünge ein und perfektionierte sie – die komplette Bandbreite. Sarah Lezito und Mattie Griffin trainieren jeden Tag viele Stunden. Mittlerweile macht dies Daniel am Filmset während der Drehzeiten. Da er für „Alarm für Cobra 11“ das ganze Jahr vor der Kamera steht – fast jeden Tag ist ein Stunt eingeplant, der mehrere Takes braucht – kann der Schauspieler die meisten akrobatischen Szenen sofort abrufen und umsetzen.

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Morgens bretterte ich oft durch den Matsch und saß dann total eingesaut im Unterricht.

Daniel Roesner

Fast & Furious

Egal, ob Scrambler, Pure, Urban G/S oder Racer: Hauptsache R nineT.

Tatsächlich fährt Daniel schon seit seinem achten Lebensjahr Motorrad. Mit dem Dirt Bike ging es über Stock und Stein, immer heftig und mit viel Gas. Als 16-Jähriger fuhr er mit einer 125er zur Schule. „Morgens bretterte ich oft durch den Matsch und saß dann total eingesaut im Unterricht.“ Daniel mochte das Image von James Dean: der Wilde, der durch den Dreck fährt, der auch mal zerzaust und nicht gerade frisch geduscht an seinem Ziel ankommt. „Das ist für mich Motorrad fahren. Ich brauche die Freiheit, immer eine Brise um die Nase. Wenn es regnet, dann spürst Du das, hast keine schützende Scheibe vor dir. Auf dem Motorrad bist Du näher an den Elementen.“

Es ist naheliegend: Eine R nineT nennt er sein Eigen – eine Pure. „In dieses Motorrad habe ich mich total verliebt.“ Der Turnaround von BMW Motorrad mit den Heritage-Bikes hat ihn sofort angesprochen. Seitdem ist er Fan dieser Bikes. „Diesen Style finde ich echt grandios. Da gibt es so coole Maschinen und Umbauten.“ Ein Muss: die Szene der Customizer auf dem dreitägigen Event BMW Motorrad Days, mit denen er viel Zeit verbrachte.

Mit dem Bike fährt er gerne längere Strecken, auch Autobahn. Sportlich, spritzig und agil – daraus macht er keinen Hehl. „Das brauche ich, gerne schnell.“

 

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Ein Schauspieler steht Kopf: Daniel sucht dem Surfboard den zusätzlichen Nervenkitzel.

Runter vom Board, rauf aufs Bike.

Das Gefühl von Freiheit empfindet Daniel nicht nur auf einem Bike, schließlich macht er Funsportarten wie Surfen und Wakeboarden. Insofern ist die Kombination aus Wassersport und Motorradfahren für ihn besonders reizvoll. Aus dem Wasser, aufs Motorrad, vielleicht sogar noch mit den nassen Klamotten. „Das ist herausfordernd und mag ein bisschen roh sein. Ich fühle mich dann aber sehr lebendig.“ Daniel braucht nicht nur Action und Adrenalin, sondern entscheidet sich immer wieder bewusst fürs Element Wasser. Dort fühlt er sich heimisch. Für die Rolle des Paul Renners zog er nach Köln und wohnt dort auf seinem Hausboot – auf dem Rhein. Das Motorrad immer mit dabei. Immer in Bewegung. Ein freier Vogel. Ein Zugvogel.

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Wer kann, der kann – Daniel übt Stuntszenen am Filmset ein.

Der Kumpel von neben an.

Paul Renner ist da ein bisschen anders. Paul ist fest verwurzelt mit seiner Familie und seinen Freunden. Er ist kein Superheld, der die Welt rettet, sondern der Kumpel von nebenan, der Polizist, der seinen Job gerne macht und im Zweifel mit dem Kopf durch die Wand geht. Ein authentischer Charakter. Von der Herangehensweise und Lebensart ähnelt er Daniel. „Tatsächlich wurde die Figur des Paul Renner an mich angelehnt, er hat gute 80 bis 90 Prozent von mir.“ Künftig bekommt er noch ein paar mehr Elemente aus Daniels Leben. Mehr darf der Schauspieler nicht verraten. Nur soviel: „Die Figur wird noch spannender und interessanter.“

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Mehr Freiheit, mehr Film.

Planen? Nein danke. Das ist für einen Schauspieler fast unmöglich. Daniel plant höchstens an der Umsetzung seines Traums. In den kommenden fünf Jahren will sich der „Surferboy“ einen großen Katamaran zulegen. Das Bike packt er mit drauf. „Wenn ich dann irgendwo ankomme, schnappe ich mir das Motorrad, schnalle das Surf- oder Wakeboard aufs Rack – und ab geht es zum nächsten Surfspot.“ Schon seit sechs Jahren spart er für dieses Vehikel. Es könnte ihn und seine Arbeit als Schauspieler inspirieren – vielleicht auch als künftiger Filmmacher. „Damit könnte ich Geschichten erzählen, die es so noch nicht gibt – auch im TV und Filmbereich.“ Realistische Geschichten über Abenteuer und Erlebnisse. „Darin sehe ich sehr viel Storypotenzial.“ Die Themen Boot, Bike und Surfen könnten hineinspielen. Vorher wird er aber gewiss noch mehrmals aufs Board und aufs Bike steigen. Beispielsweise beim nächsten Rideout von Kalifornien nach Mexiko. Gute Fahrt!

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Ein Rideout mit guten Freunden: Hinter Daniel fährt Schauspielerkollege und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke.

* Bitte beachten: Einige der verwendeten Bilder zeigen Stunts mit Motorrädern und Autos, durchgeführt von professionellen Stuntfahrern. BMW Motorrad empfiehlt, keine der hier abgebildeten Aktivitäten nachzustellen.

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