Mission Manx.

MotorCircus auf dem Weg zur Isle of Man.

Dies ist die Geschichte von vier „MotorCircus“-Jungs aus Berlin. Auf Oldtimer-Motorrädern von BMW und bewaffnet mit einer Kamera, machten sie sich auf eine 4.000 km lange Reise. Von Berlin aus fuhren sie über Belgien, Frankreich und London bis zur Isle of Man.

Der Film dieser Reise – Mission Manx – hatte am 8. März 2014 Premiere. Ein wenig später konnten BMW-Fans weltweit das Ergebnis dieser Reise ansehen. In einem exklusiven Interview erzählen Christoph Köhler, Marko Kramer, Tim Adler und Martin „Lemmi“ Lemcke BMW Motorrad, wie sie sich mit dieser Tour einen lang gehegten Traum erfüllten.

Und dann hörst Du aus der Ferne ein Donnergrollen...

MotorCircus

Eure Tour ist ja nun schon eine ganze Weile her – kommt sie Euch jetzt schon wie eine ferne Erinnerung vor?
Christoph: Die Tour ist immer noch omnipräsent und es gibt für uns in Sachen Mission Manx weiterhin jede Menge zu tun. Wir posten Informationen auf unserer Website und bereiten uns auf die anstehende Weltpremiere des „Road Movies“ vor.
Was meint Ihr, hat die Reise Euer Leben irgendwie verändert?
Lemmi: Eine gute Reise verändert immer Dein Leben. Du kommst unterwegs mit interessanten Leuten ins Gespräch und teilst Erfahrungen mit ihnen. Wir haben zum Beispiel Mark Wilsmore im Ace Café und auf der Isle of Man getroffen. Wir haben von Tony Wall und Derek Whaley Geschichten über frühere Rennen gehört. Das hat uns alles sehr beeindruckt und unsere Ansichten über die britische Geschichte und die Männer, die Rennen auf dem Mountain Course fuhren, geändert.
Welche Vorstellungen hattet Ihr ursprünglich davon, wie der Film aussehen würde und findet Ihr, dass diese umgesetzt wurden?
Christoph: Unser Ziel war die Isle of Man. Wir hatten sonst keine festen Orte zum Absteigen eingeplant, außer einem kurzen Stopp beim Ace Café. Wir waren ganz altmodisch auf unseren Oldtimern unterwegs. Alles, was wir brauchten, hatten wir in unseren Satteltaschen verstaut oder irgendwie festgeschnallt. Das sorgte für das Gefühl von Abenteuer und Freiheit. Die Rückmeldungen auf den Trailer von Mission Manx waren sehr positiv. Und so finden wir, dass das Endergebnis unsere ursprünglichen Vorstellungen sogar übertrifft.
Wisst Ihr, ob Ihr andere BMW-Fans dazu inspiriert habt, sich eigene Bikes zu bauen oder eine ähnliche Reise zu machen?
Lemmi: Ja, das ist uns gelungen und wir freuen uns wirklich sehr darüber. Denn genau das wollten wir erreichen: Andere dazu inspirieren, sich selbst Motorräder zuzulegen, diese ihren Bedürfnissen entsprechend umzubauen und dann so einen Trip zu planen.
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Der Film

Auf den Spuren vom "Gusseisernen Schorsch".

Auf den Spuren vom "Gusseisernen Schorsch".

Weltberühmt ist die Isle of Man für die Tourist Trophy im Juni. Ende August jedoch finden die Classic TT und der Manx Grand Prix statt. Und genau dort wollen die Jungs hin. Der 35-jährige Christoph erklärt: „Der Manx Grand Prix findet seit 1930 auf der gleichen 60-Kilometer langen Strecke wie die TT statt. Mit dem Unterschied, dass beim Manx zahlreiche Rennen mit klassischen Motorrädern stattfinden. Das zieht Oldtimer-Fans und -Fahrer gleichermaßen an. Es ist für uns Berliner Motorradfahrer der perfekte Ort, um andere leidenschaftliche Fans zu treffen. Und wir folgen den Spuren eines unserer Motorsport-Idole: dem Rennfahrer Georg ‚Schorsch‘ Meier. Er war der erste Nicht-Brite, der 1939 die TT gewonnen hat. So eine Veranstaltung ist genau das Richtige für uns BMW Freaks. Man hört zahlreiche offene Flöten, der Lärm ist unglaublich und man kann die Nostalgie wahrlich riechen. Das ist einfach großartig.”

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