Fahren um zu heilen.

Ein thailändischer Arzt versorgt in abgelegenen Gebieten seine Patienten.

Unter Freunden und Patienten ist er als Dr. Louis bekannt: In der Nähe von Bangkok rettet Dr. Ponlakrit Jantarasopark in der Notaufnahme im Eakchai Hospital Leben und flickt Verwundete zusammen. Kümmert er sich mal nicht um die Kranken und Verletzten in der Notaufnahme, geht Dr. Louis seiner Lieblingsbeschäftigung nach und ist auf seinem BMW-Motorrad unterwegs. Mit dem Bike dringt er in entlegene Gebiete vor, wo er seine Fähigkeiten als Arzt und Fahrer maximal einbringt.

Engagement und Einsatz.

Dr. Louis fährt seit mehr als zehn Jahren Motorrad, hat viele andere Orte und Kulturen kennengelernt. Als junger Mann war er in ganz Thailand unterwegs, bevor er sich über die Grenze in die Nachbarländer aufmachte: nach Vietnam und Japan. Dann drang er nach Europa vor, um die Alpen auf zwei Rädern zu durchqueren. Die „Reise des Heilens“ von Dr. Louis begann jedoch vor fünf Jahren. Damals war er zwei oder drei Mal im Jahr auf seiner BMW R 1200 GS Adventure unterwegs, um sich um Verletzte und Kranke in entlegenen Gebieten zu kümmern, die sofortige ärztliche Hilfe benötigten. Diese Dienste erbringt und finanziert er selbst und nutzt dafür ein BMW-Motorrad, das über eine komplette Ausstattung aller benötigten medizinischen Ressourcen und Geräte verfügt.

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Dr. Louis ist jedoch nicht der Erste in seiner Familie, der eine BMW verwendet, um zu den Patienten zu gelangen. Sein starker Wunsch, diesen wichtigen medizinischen Außendienst zu leisten, geht zweifelsohne auf seinen Großvater zurück, der ebenfalls Arzt war und sich mit seiner BMW R 69 zur Behandlung von Kranken und Schwachen an vielen schwer zugänglichen Orten aufmachte, während seine Mutter, eine Lehrerin, die Rolle der Krankenschwester übernahm.  

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Aus eigener Tasche finanziert.

Aus eigener Tasche finanziert.

Bei seinem philanthropischen Einsatz erhält er von seiner Frau Dr. Panjai Wongwiriya wertvolle Unterstützung, die ihn auf zwei Rädern auf seinen Reisen quer durch das Land begleitet und gemeinsam mit ihm die strategisch geplanten Zielorte ansteuert, um Medikamente und andere wichtige Dinge für die Behandlung von Krankheiten und Heilung der Menschen zu bringen. Viele Dörfer, die sie besuchen, verfügen aufgrund ihrer abgelegenen Lage und den schlechten Lebensbedingungen über keinen Zugang zu ordentlicher medizinischer Versorgung.  

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Für ihren Einsatz erhalten die beiden Ärzte keine finanzielle Unterstützung oder andere Sponsorenleistungen. Sie finanzieren diese Dienste aus der eigenen Tasche – und aus barmherzigen Gründen. Ihr neuestes Ziel ist Tambol Sakae Rat in der Provinz Korat. In diese entlegene Provinz schickt die lokale Gesundheitsbehörde nur einmal im Jahr ärztliche Hilfe. Sind die Straßen aufgrund eines Naturereignisses blockiert, etwa nach einem Sturm oder einer Überschwemmung, gehen diese medizinischen Helfer zum nächsten erreichbaren Ziel auf ihrer Liste weiter. Somit warten die Dorfbewohner hoffnungslos und vergeblich auf Hilfe, die niemals kommt. Für Dr. Louis sind dies unannehmbare Zustände, da er davon überzeugt ist, dass auch der kleinste Eingriff einen großen Unterschied für die Bedürftigen machen kann.

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„Wir haben uns alle Dörfer der Provinz genau angesehen und kamen zu dem Schluss, dass die Einwohner von Tambol Sakae Rat unsere Hilfe am meisten benötigen“, sagt Dr. Louis, der sich jedes Jahr mit seiner GS dorthin aufmacht. „Bei jeder Reise bringe ich einen Vorrat an gängigen Haushaltsmedikamenten mit, zeige den Dorfältesten und lokalen Lehrern, wie man diese Mittel verabreicht. Ich stelle auch sicher, dass ich zusätzliche Medikamentenvorräte für die Zeit des Jahres mitbringe, in der das Dorf wegen extremer Wetterbedingungen nicht erreichbar ist.“

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Die Sicherheitsfunktionen der BMW R 1200 GS haben meine Haut gerettet und mir aus vielen bedenklichen Situationen herausgeholfen.

Dr. Ponlakrit Jantarasopark

Hilfe und Unterstützung an Ort und Stelle.

Hilfe und Unterstützung an Ort und Stelle.

Die schwersten Krankheiten sind Diabetes und Bluthochdruck, die konstante medizinische Überwachung und ständige Behandlung erfordern. Dr. Louis behandelt auch diejenigen, die an Lungentuberkulose und HIV erkrankt sind. Dorfbewohner, die zum Arbeiten in die Großstädte gehen und dann wieder nach Hause zurückkehren, schleppen oftmals diese Krankheiten ein. Sie sind über die Risiken ihrer Erkrankungen nicht aufgeklärt, geben sie somit unwissentlich weiter, was es schwierig macht, eine Ausbreitung einzudämmen.

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„Vor Beginn der Regenzeit werde ich wieder dorthin fahren“, erzählt der Arzt, der in den vergangenen fünf Jahren einmal im Jahr dort gewesen ist. „Ich bin froh, dass meine Frau und ich unsere Fähigkeiten dazu nutzen können, um einen Beitrag zum sozialen Wohlbefinden unserer Gesellschaft zu leisten. Dieses Engagement entspricht unserer Lebensweise und unseren Lebenszielen.“

Weil er bei seinem Besuch so viel Freude wie möglich verbreiten möchte, bringt Dr. Louis außer Medikamenten auch Süßigkeiten und Bonbons für die Dorfbewohner mit. Die Ärzte schlafen in ihren eigenen Zelten oder manchmal in Mönchszellen, um die Dorfbewohner nicht zu stören oder zur Last zu fallen.

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Die GS kennt keine Grenzen.

Die GS kennt keine Grenzen.

Der Arzt genießt die Herausforderung, an Orte zu gelangen, an denen die Wege eher Dschungelpfaden gleichen und es schwer ist, sich überhaupt auf dem Motorrad zu halten. Aber da er weiß, dass sein Motorrad stark ist und nicht aufgibt, gibt er ebenfalls nicht auf.

„Auf meiner allerersten Reise mit meiner neuen R 1200 GS war ich in Peper Hill in der Provinz Chiang Mai“, erinnert sich Dr. Louis. „Ich weiß noch, dass das Dorf nur sehr schwer erreichbar war – über steile Anstiege und gefährliche Abhänge. Wir mussten extrem vorsichtig sein.“ Der Weg war rutschig und hatte tiefe Spurrillen. Der Arzt stürzte oft und brauchte acht Stunden für eine Strecke von nur 40 Kilometern. Keine Verkehrsschilder, keine funktionierendes GPS. „Ich kann aus tiefster Überzeugung sagen, dass die Sicherheitsfunktionen der BMW R 1200 GS meine Haut bei dieser Reise retteten und mir aus vielen bedenklichen Situationen heraushalfen.“  

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R 1200 GS.

Die Ikone unter den Reise-Enduros.

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Die Gabe des Glücks.

Die Gabe des Glücks.

Es ist unumstritten: Mit einer GS entdeckt der Fahrer ferne Länder. Aber Dr. Louis glaubt, dass sie noch viel mehr leisten kann. Mit ihrer unerschütterlichen Fähigkeit und Einsatzbereitschaft gelangt sie überall hin – jederzeit. „Ich habe in den vergangenen Jahren die Welt mit der R 1200 GS Adventure erkundet, entdecke immer wieder neue Dinge und möchte neue Möglichkeiten kennenlernen, wie ich jeden Tag effektiver und besser fahren kann.“ Der Arzt ist glücklich, dass er dank seines Motorrads die Möglichkeit hat, diese Fahrten mit seiner Frau zu unternehmen, um den Bewohnern in abgelegenen Dörfer zu helfen. „Die Kinder fühlen sich sofort von einem so großen Motorrad, wie es die GS ist, angezogen. Ihre Augen leuchten vor Begeisterung und Glück. Für einen Moment vergessen sie ihre Krankheit. Dies beeinflusst und verbessert ihre emotionale Gesundheit erheblich. Meiner Meinung nach ist diese Gabe des Glücks ein unbezahlbares Geschenk.“

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