Ride of Smiles.

Ein Kilometer ohne Lächeln ist ein verlorener Kilometer.

Für Dr. Hans-Henning „Baba“ Bützow zählt jeder Kilometer. Auf seinen Motorradreisen hat der Mediziner immer wieder Menschen getroffen, die am Existenzminimum lebten – und doch alles mit ihm teilten. Berührt von der Gastfreundschaft und dem offenen Lächeln dieser Leute, setzte Baba sich ein Ziel: Mit der Ride of Smiles Tour will er 80.000 Kilometer auf einer R 1200 GS Adventure zurücklegen und 50.000 Euro an Spenden generieren. Am Ende der Tour sollen besonders hilfsbedürftige Kinder wieder einen Grund zum Lächeln haben.

Wir möchten vielen Menschen Würde und Hoffnung zurückgeben – und ihr Lächeln.

Dr. Hans-Henning „Baba“ Bützow

Ein Junge namens Joel.

Was bringt einen Menschen dazu, sich ein Jahr Auszeit zu nehmen, um über 80.000 Kilometer auf seiner Maschine zu sitzen? Bei Wind und Wetter. Unter Gefahren, die man nur aus den Nachrichten kennt. Babas Antwort ist kurz: Joel.
Als 21-jähriger Rucksacktourist stieß Baba in Mittelamerika auf den Jungen. Eine Begegnung, die beider Leben veränderte. Während Baba versuchte, einen Vulkan aus einer möglichst guten Perspektive zu fotografieren, fing ganz in der Nähe jemand an, lauthals zu lachen. Baba sah sich um und blickte in die Augen eines Zehnjährigen mit den Gesichtszügen eines Erwachsenen. Durch eine Knochen-Stoffwechsel-Krankheit war Joel schneller als andere Kinder gealtert. Im armen Guatemala hatte der Junge eine Lebenserwartung von höchstens 18 Jahren.
„Joel kletterte denselben Hügel hinauf wie ich. Barfuß und auf Krücken. Er wusste, dass er nicht alt werden würde. Er wusste auch, dass er wohl nie einen Beruf erlernen, keine Frau, Familie oder Kinder und kein Leben ohne Schmerzen haben würde“, erzählt Baba. Lange unterhielt er sich mit dem Jungen. Der schilderte ihm, wie er jedes Wochenende aufs Neue an diesen Ort mit dem herrlichen Blick auf den Vulkan humpelte, um für seine Familie zu betteln, um ihnen nicht nur zur Last zu fallen.
Während des gesamten Gesprächs war Joel fröhlich und lächelte, trotz der Schmerzen und Lebensumstände. Nicht ein einziges Mal bat er um Geld. Tief beeindruckt schenkte ihm Baba 70 Dollar – sein gesamtes Bargeld. Der Dank: ein glückliches Lächeln. Ein Lächeln, das Babas Leben veränderte.
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Einsamkeit? Nein, danke.

Einsamkeit? Nein, danke.

Während seiner Ride of Smiles Tour legt Baba keinen Wert auf Einsamkeit und die Entdeckung unentdeckter Flecken der Erde. Im Gegenteil: Auf der Suche nach neuen Kontakten wählt er bewusst Strecken, auf denen er viele Menschen trifft. „Ich will Menschen kennenlernen und über sie in meinem Blog berichten. Mit dem Ride of Smiles wollen wir für eben diese Menschen – und hier insbesondere für die Kinder – Spenden sammeln.“

Die Summe von 50.000 Euro klingt nicht gerade nach einem Vermögen. Doch viele der Menschen, auf die Baba trifft, haben noch nie in ihrem Leben Geld besessen. Doch sie brauchen es für Nahrungsmittel und Medikamente. Und vor allem für die Hoffnung und die Chance auf eine bessere Zukunft. Da ist jeder Euro ein Vermögen wert.

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Hilfe von vielen Seiten.

Hilfe von vielen Seiten.

Die Spenden für die Ride of Smiles Tour werden nicht für die Tour selbst verwendet. Die Reisekosten bezahlt Baba aus eigener Tasche. Zudem hat er die ersten 7.000 Euro der Wunschsumme selbst gespendet. Beim Start der Tour fehlten nun also noch 43.000 Euro. Gerade weil Baba durch sein Engagement mit gutem Beispiel vorangeht, ist die Unterstützung von Freunden und Kollegen außerordentlich groß.

Auch BMW Motorrad wollte einen Teil zu der bemerkenswerten Aktion beitragen und stellte Baba daher eine R 1200 GS Adventure mitsamt der erforderlichen Ausrüstung zur Verfügung. Die Maschine ist bekannt dafür, besonderen Herausforderungen gewachsen und für Überraschungen gerüstet zu sein. Die Entscheidung, sie Baba als Reisebegleiterin zur Verfügung zu stellen, fiel also nicht schwer – Fahrertraining über 7.000 Kilometer durch Spanien inklusive.

Vier gemeinnützigen Organisationen sollen am Ende von der Aktion profitieren: Ärzte ohne Grenzen, die Christoffel-Blindenmission, Gemeinsam für Afrika sowie die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks. Sie sind allesamt etabliert und in der Lage, die Mittel sicher und nutzbringend zu verteilen. Wobei die Aktion Sternstunden aus Babas Heimat Bayern kommt und sich weltweit für kranke, behinderte und bedürftige Kinder engagiert.

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