Eine Million Kilometer.

100 Länder mit dem Motorrad bereist.
Einiges mitgemacht: Mit dieser R 1200 GS Adventure war Martin in der Wüste unterwegs.
Seit 1991 begleiten Martin Motorräder von BMW. Heiner Faust, Leiter Vertrieb und Marketing bei BMW Motorrad, beschreibt den Abenteurer nicht nur als Repräsentant von BMW Motorrad sondern auch als Testfahrer: „Michael bewältigt mit dem Motorrad Extremsituationen, die nicht jeder hat.“
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Das Motorrad ist in der Wüste ein Kontakt-Katalysator.

Michael Martin im Interview

Im Interview mit BMW Motorrad berichtet Martin von seinen Erfahrungen mit der GS, den Gefahren in den Extremregionen und gibt Tipps für Motorrad-Touren in der Wüste.

In den Wüsten bist Du häufig mit der GS unterwegs. Warum bist Du dort mit einem Motorrad unterwegs und nicht mit einem Auto?
Die GS ist die perfekte Maschine für die Wüste, weil es einfach ein extrem robustes Motorrad ist. Es hat zwar ein hohes Eigengewicht, es kann damit aber auch viel Gewicht transportiert werden. Außerdem bin ich durch das Motorrad näher an der Landschaft und an den Menschen dran. Aber auch an Gerüchen, Temperaturen und Windrichtungswechsel – das kennt jeder Motorradfahrer.
Du beschreibst häufig, dass Du mit dem Motorrad von Einheimischen offen empfangen wurdest. Wodurch erklärst Du Dir das?
Das Motorrad ist in der Wüste ein Kontakt-Katalysator. In Indien, Afrika, oder Südamerika sind die Menschen total an dem Motorrad interessiert und so entstehen die ersten Kontakte. Aber auch wenn du schwer bepackt und erschöpft in einem Dorf ankommst, ziehst du die Aufmerksamkeit auf dich. Denn die Einheimischen wissen, das du von weit herkommst.
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Baust Du Deine Maschine um?
Ich habe immer auf Serienmaschinen gesetzt. ich bin keiner der die Maschine viel verändert, da die GS von Haus aus robust und gut ist.
Wie ist es in der Wüste mit dem Motorrad zu fahren? Musstest Du das erst lernen?
Das Motorradfahren in der Wüste muss man erst lernen und kann gefährlich sein. In der Wüste hat man eine höhere Sturzgefahr. Ich kann nur empfehlen Rückenschutz, gute Schuhe sowie einen anständigen Helm zu tragen. Denn in der Wüste gibt es keinen Helikopter, der dich rettet. Ich habe auch meine Stürze gehabt, habe mich aber nie schwer verletzt. Es hat gedauert, bis ich gelernt habe im Sand oder auf Schotterpisten zu fahren.
Wie kommst Du mit dem Motorrad in Sandwüsten zurecht?
Inzwischen kann ich mit der GS gut im Sand fahren. Früher war Sand für mich eine besondere Herausforderung. Ein 400 Kilo schweres Motorrad durch den Sand zu manövrieren, dafür brauchst du viel Mut und sehr gute Fahrkenntnisse.
Hast Du Tipps für Motorradfahrer, die nun durch Dein Projekt Lust bekommen in die Wüste zu fahren?
Zunächst sollte man zur richtigen Jahreszeit fahren. Auf der Südhalbkugel bin ich lieber in unserem Sommer unterwegs, da dort dann auf der Südhalbkugel Winter ist. Und man sollte auch die Sicherheitslage beachten. Außerdem sollte man tagsüber die Stunden zum Weiterfahren nutzen. Das Zelt aufbauen oder das Fotografieren sollte man auf die Tagesrand-Zeiten verschieben.
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R 1200 GS Adventure

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