Sieben Tage Kräftemessen.

Heiße Temperaturen, Flussdurchquerungen und steinige Bergwege.

„Die sechste Ausgabe der Int. GS Trophy war nichts für schwache Nerven: Die Teams mussten sieben Tage lang zahlreiche Sonderprüfungen und herausfordernde Tagesetappen bei über 30 Grad bewältigen. Darunter kraftraubende Flussdurchquerungen, anspruchsvolle Fahrten durch Bergregionen und schwierige Geschicklichkeitsaufgaben.

„Vom Anfang bis zum Ende war der Wettbewerb hart und spannend“, berichtet Heiner Faust, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorrad. Und tatsächlich: Die Int. GS Trophy 2016 hatte es in sich. Challenges mit Namen wie „Kaputte Brücke“, „Boxenstopp“ oder „Helikopter-Pfad“ lassen nur im Ansatz erahnen, welche herausfordernden Aufgaben die Teilnehmer zu absolvieren hatten.

Insgesamt mussten sich die GS-Fahrer in sieben Tagen 19 Prüfungen stellen, die Fahrkönnen, Geschicklichkeit und Teamgeist verlangten. Doch nicht nur die Sonderprüfungen brachten die Teilnehmer zum Schwitzen, sondern auch das Wetter. Temperaturen von mehr als 30° C erinnerten an die Int. GS Trophy 2010 in Südafrika. Mit der hohen Luftfeuchtigkeit in Südostasien war es eines der heißesten Events überhaupt.

Lehmige Böden und knietiefer Schlamm

1.400 Kilometer legten die Fahrer zurück, passierten dabei Chiang Dao, Laphun, Mae Sariang und Mae Hong Son. „Durch die technisch anspruchsvollen Strecken mussten die Teilnehmer hart arbeiten und ihr Tempo an die schwierigen Bedingungen anpassen“, sagt Tomm Wolf, der die Int. GS Trophy 2016 mitorganisiert hat. Lehmige Böden, knietiefer Schlamm und von Schlaglöchern durchzogener Asphalt verlangten den Fahrern und ihren BMW R 1200 GS einiges ab.
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Durch die technisch anspruchsvollen Strecken mussten die Teilnehmer hart arbeiten und ihr Tempo an die schwierigen Bedingungen anpassen.

Tomm Wolff

Equipment für das Enduro-Abenteuer

Für die International BMW Motorrad GS Trophy braucht es Stärke, Mut und Disziplin. Doch nicht nur von den Teams wurde bei dem waghalsigen Unterfangen einiges abverlangt, sondern auch vom Equipment.
Doch das ausgewählte Equipment war genau das richtige für diese extreme Offroad-Herausforderung und hielt unter anderem heißen Temperaturen, Flussdurchquerungen und steinigen Bergwegen stand.
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Mehr zum Equipment

Erster Tag:

Erster Tag:

Keiner sagte, dass es leicht werden würde für die Teilnehmer. Und so ging es gleich am ersten Tag mitten rein ins Abenteuer: Ein heftiges Unwetter machte den ersten Streckenabschnitt unpassierbar, woraufhin die Organisatoren einen alternativen Streckenabschnitt festlegten. Rund 180 Kilometer legten die Teilnehmer auf ihrer ersten Tagesetappe von Chiang Dao nach Pai zurück. Für viele Fahrer waren die Schwierigkeiten, die die Route mit sich brachte und zwei knifflige Challenges nicht die einzigen Herausforderungen: Denn in Thailand ist Linksverkehr angesagt. Am besten meisterte die Aufgaben Team Argentinen und setzte sich in der Wertung an die Spitze.

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Zweiter Tag:

Zweiter Tag:

Es sollte schwungvoll auf 1.686 Meter hinauf gehen. Doch kurvenreiche Hochgebirgspässe trieben den Teams die Schweißperlen auf die Stirn. Dazu kamen drei schwierige Challenges, die ihnen das Leben schwer machten: Die Fahrer mussten ihr Motorradwissen, Fahrkönnen und Teamgeist unter Beweis stellen. Der letzte Streckenabschnitt führte die Fahrer durch den Dschungel nach Mae Hong Son. Nach dem zweiten Tag fielen die Teilnehmer erschöpft aber glücklich auf ihre Luftmatratze im Zelt.

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Dritter Tag:

Dritter Tag:

Von Mae Hong Son ging es durch abwechslungsreiche Bergregionen bis nach Mae Sariang. Die Strecken luden zum schnellen Fahren ein. 265 Kilometer legten die GS-Fahrer auf ihrer R 1200 GS zurück. Zwei knifflige Prüfungen standen am dritten Tag an.

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Vierter Tag:

Vierter Tag:

Am Mittwoch bewältigten die GS-Fahrer 136 Kilometer in einem Loop um Mae Sariang herum und gelangten an die Grenze zwischen Thailand und Myanmar. Der Blick nach Myanmar war für die Fahrer atemberaubend. Die Teams bekamen außerdem auf ihrer Tagesetappe Stelzendörfer, weit abgelegene Waldregionen und kleine asiatische Bauerndörfer zu sehen. Der Kilometerzähler zeigte an dem Tag 140 Kilometer an – für die Fahrer fühlten sie sich wie 280 Kilometer an. Kein Wunder: An diesem Tag mussten die Fahrer auch schwierige Sonderprüfungen meistern. Hierbei mussten sie durchs Wasser fahren und das Motorrad über einen Baumstamm manövrieren.

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Fünfter Tag:

Fünfter Tag:

270 Kilometer, neun Stunden lang, immer Richtung Osten: Zur Halbzeit der Int. GS Trophy ging es ans Eingemachte. Bei den Sonderprüfungen mussten die Fahrer um scharfe Kurven fahren. Eine weitere Übung forderte den Orientierungssinn heraus. Bei den heißen Temperaturen und den schwierigen Aufgaben, die die Fahrer in voller Motorrad-Montur bestehen mussten, kamen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen. Am fünften Tag konnten sich die Teams wieder Extrapunkte durch das Fotovoting holen. An diesem Tag gewann das Team China mit über 7.000 Stimmen den Foto-Wettbewerb.

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Es ist unglaublich, was die GS kann.

Dr. Ralf Rodepeter, Leiter Marketing BMW Motorrad

Sechster Tag:

Sechster Tag:

Am sechsten Tag führte die 157 Kilometer lange Strecke über den berüchtigten Ho-Chi-Minh-Pfad, der besonders von schmalen Wegen gekennzeichnet ist. Zwei Sonderprüfungen standen für die Teams an: Eine Navigations-Übung und ein Staffelrennen. Es war unfassbar, was für ein Fahrgeschick die Fahrer bei den schwierigen Prüfungen bewiesen. „Das war sicherlich einer der schwersten Prüfungen auf einer GS. Es ist unglaublich was dieses Motorrad kann“, sagt Ralf Rodepeter, Leiter Marketing BMW Motorrad. Die Anstrengung und Müdigkeit der letzten Tage merkte man den Teams am vorletzten Tag deutlich an. Doch Aufgeben kam für keinen in Frage.

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Siebter Tag:

Siebter Tag:

Das Abenteuer Int. GS Trophy 2016 neigte sich dem Ende zu. Auf den letzten Kilometern gab es für die Teams noch einige Punkte zu holen. Denn bei den letzten Sonderprüfungen erhielten die Teilnehmer die doppelte Punktzahl. Da gaben die Teams vor allem bei der letzten Prüfung, bei der sie über hügelige Wege und Hindernisse fahren mussten, einfach alles. Die Tagesetappe führte durch die Wälder und Berge Thailands. Weitere Enduro-Fahrer aus Thailand, Malaysia und China trafen zu den Teilnehmern, um diese bei ihren letzten Prüfungen zu unterstützen. Die Stimmung unter den ganzen Motorradenthusiasten war gigantisch und ein unvergesslicher Abschluss für die Int. GS Trophy. Am Ende machte Team Südafrika das Rennen und gewann mit einem Vorsprung von 31 Punkten die Int. GS Trophy 2016, gefolgt von Deutschland und Großbritannien.

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Preisvergabe

Die Teilnehmer bei der Preisvergabe am letzten Tag.
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