Östliche Köstlichkeiten mit einem westlichen Geschmack.

Prasit Aphiphunya bringt ein Stück Asien nach Europa.

Er ist der Mann mit dem unaussprechlichen Nachnamen – Aphiphunya – aber jeder in der BMW GS Community kennt ihn unter seinem Vornamen, Prasit. Der aus Thailand stammende BMW-zertifizierte Reiseleiter lebt regelrecht für Motorradreisen und ist gerade erst zu einer 18.000 Kilometer langen Reise von Bangkok nach Deutschland für die BMW Motorrad Days aufgebrochen, um sein neuestes Ride-Asia-Programm für 2018 und darüber hinaus vorzustellen.

Es geht dabei ausschließlich um das Motorradfahren.

Jedes Jahr nehmen viele Menschen weite Entfernungen auf sich, um in der pittoresken bayerischen Stadt Garmisch-Partenkirchen an den BMW Motorrad Days teilzunehmen. Nur wenige von ihnen sind jedoch so weit gereist wie Prasit: mit seinem Motorrad durchquert er Thailand, Vietnam, Laos, China, Mongolei, Russland, Estland, Lettland, Polen, Tschechien und Deutschland, um zu den Feierlichkeiten am ersten Juliwochenende dazuzustoßen. Es ist eine Reise, die er zum zweiten Mal unternimmt und die ihn bereits 2015 durch drei Kontinente bis an sein Ziel geführt hat.

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„2015 wollte ich den Mythos eines Reiseabenteuers erleben und zeigen, dass man für eine große Überlandfahrt kein Experte sein muss. Außerdem wollte ich beweisen, dass man einen solchen Trip mit einem BMW-Motorrad der Standardausführung unternehmen kann, ohne dass zahlreiche Sonderausstattungen dafür notwendig sind. Ich habe mir eine F 800 GS gekauft und bin zu einem Abenteuer über drei Kontinente hinweg aufgebrochen. Bei dieser Reise habe ich viel über mich selbst erfahren. Dabei hat sich die GS als idealer Reisebegleiter bewährt − sie hat mich während der gesamten Reise nie im Stich gelassen.“

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Die Tipps eines Locals.

Die Tipps eines Locals.

2017 reist Prasit nicht allein und auch nicht auf seiner zuverlässigen 800. Diesmal fährt er eine R 1200 GS und wird von seinem vietnamesischen Geschäftspartner auf einer F 700 GS begleitet. Für Prasit bedeutet die diesjährige Reise, dass er ein winziges Stück Asien nach Europa bringt. Er wird das weltweit bekannte Festival für Besitzer der BMW Motorräder als Launchpad für sein Tourenprogramm 2018 nutzen.

„Nur wenige wissen, dass sich viele Teile Asiens am besten mit dem Motorrad entdecken lassen. Man braucht allerdings Ortskenntnisse, um zu wissen, welche Strecken sich am besten für eine Entdeckungstour eignen. In den vergangenen 20 Jahren habe ich auf meinem Motorrad den asiatischen Kontinent bereist und die Reisestrecken kartographiert. Ich freue ich mich daher sehr, die Highlights mit den BMW-Fahrern aus der ganzen Welt zu teilen.“

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Wenn der Osten auf den Westen trifft.

Wenn der Osten auf den Westen trifft.

Prasit bringt die perfekten Voraussetzungen für einen BMW-zertifizierten Reiseleiter mit. Er ist in Thailand geboren und hat seine Ausbildung in China und den USA absolviert. Er bringt die nötige Lebenserfahrung und die Kenntnisse mit, die es ihm gestatten, sich mühelos zwischen den Kulturen, Sprachen und Ländern zu bewegen – sozusagen die beste Voraussetzung für eine effiziente, grenzüberschreitende Reise mit lokalem Touch.

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„Ich bin vermutlich der „am meisten verwestlichte“ Asiate, den Sie je treffen werden“, sagt Prasit. „In diesem Business ist das sicherlich hilfreich. Denn wenn Sie in Länder wie Laos, Vietnam und China reisen, gibt es viele Dinge, wie etwa das Essen, die fremd für Sie sein können. Einige Menschen fürchten sich davor zu experimentieren und beispielsweise lokale Spezialitäten auszuprobieren. Aber genau das ist es, was das Reisen ausmacht − ihre Komfortzone verlassen und Dinge auszuprobieren, die Sie Zuhause nicht bekommen können. Dafür ist es gut jemanden dabei zu haben, der weiß, wie und was man in einem Restaurant, am Imbissstand oder am Straßenrand probieren sollte (oder was besser nicht!). Das kann Ihre gesamte Reiseerfahrung bereichern.“

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TEIL DER GS-COMMUNITY

Prasits Leidenschaft für die BMW GS entstand während seiner Jahre als aktives Mitglied in BMW-Motorradclubs in Thailand. Damals, als Prasit noch seine K 1200 RS gefahren ist, hat er bereits ausgedehnte Touren unternommen. Doch während der Planung der Tour zur mystischen Stadt Shangri-La in China ist ihm bewusstgeworden, dass er dorthin auf keinen Fall mit dem 130 PS starken Sports-Tourer fahren konnte. Und so war er "gezwungen", sich eine GS zu kaufen. 2004 kam ein komplett neues Modell heraus, das einen Wendepunkt für Prasit markierte.

„Sobald ich auf die R 1200 GS gestiegen bin, wollte ich nie wieder zur K zurück. Ich wusste, das war das einzige Motorrad, das ich brauche. Und bereits während dieser Touren war ich stets der Mann, der sich um die Finanzen und Reiserouten der anderen gekümmert hat. Da begriff ich, dass ich Gefallen an der Sache hatte. Ich begann mich nach einer Möglichkeit umzuschauen, anderen Fahrern diese wunderschönen Plätze zu zeigen. Und nach kurzer Zeit entstand die Idee des „Ride Asia“.“

Seitdem vergingen die Jahre mit der Planung von Reiserouten und dem „Erleben“ der Touren auf dem gesamten asiatischen Kontinent, stets mit einer Flotte von BMW GS Motorräder. Tatsächlich überquerte Prasit als erster BMW-Fahrer die Grenzen von Laos und Vietnam mit einer Motorradgruppe; und er war der erste BMW-Reiseleiter, der von diesen Ländern aus weiter nach China und Shangri-La reiste. 

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Eine zufällige Begegnung, die sein Leben verändert hat.

Eine zufällige Begegnung, die sein Leben verändert hat.

Am glücklichsten ist Prasit, wenn er auf Reisen ist. Als er 2011 gemeinsam mit zwei Freunden auf Entdeckungstour in Laos war, bemerkte er eine Notiz der französischen GS-Legende Eric Massiet Du Biest, der ebenfalls durch das Land reiste und eine Route für die "One World One R 1200 GS"-Kampagne plante, um den neuen richtungsweisenden Boxermotor auf den Weltmarkt zu bringen. Auf Eric’s Suche nach einem Einheimischen, der ihm weiterhelfen konnte, war er überrascht, so viele GS-Motorräder an einem so entlegenen Ort wie Laos vorzufinden.

„Wir kamen schnell in Kontakt und verstanden uns auf Anhieb,“ erinnert sich Prasit. „In den darauffolgenden Wochen begleitete ich Eric. Wir hatten den Deal, dass er einige unserer BMW-Motorräder vor Ort mieten kann und wir dafür an der One World Tour – beim Passieren von Laos – mitmachen können. Wir waren die ersten Asiaten, die den Prototypen der GS mit dem flüssigkeitsgekühlten Boxermotor fahren durften.

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Wir hatten viel Spaß mit Eric und seinem Team. Anschließend wurde ich sogar noch eingeladen an der finalen Tour-Etappe durch Europa - von Barcelona bis München - teilzunehmen. Es war ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Prasit Aphiphunya

Triumphierendes Finale in München.

Triumphierendes Finale in München.

Jeder, der an diese erfolgreiche "One World One R 1200 GS"-Kampagne zurückdenkt, erinnert sich an die überwältigende Etappe mit der Fahrerin Stephanie Rowe und den anderen „Etappensieger“ Herbert Unger und Alessio Cigolini. Bei der Einfahrt in das BMW-Museum in München hatte sich die GS-Community versammelt, um die Gruppe bei ihrem triumphalen Finale zu begrüßen.

„Die Ankunft und Begrüßung der GS-Community in München bestätigen meinen Gedanken das Reisegeschäft unbedingt weiterzuentwickeln, sodass ich Asien auf den Weltmärkten vertreten kann. Als BMW begann, den F 800 GS in Thailand zu produzieren, bot sich die perfekte Gelegenheit für mich, eines der Motorräder zu kaufen und mich 2015 damit auf den Weg von Bangkok bis nach Garmisch zu begeben. Nach der Tour fuhr ich weiter nach München und war der erste Asiate, der erfolgreich ein Schulungsprogramm an der internationalen Reiseleiterakademie absolvierte. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte...“

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Von einem Marathonfahrer zum anderen.

Von einem Marathonfahrer zum anderen.

Prasit Aphiphunya kennt Asien wie seine Westentasche. Daher war es ein Glücksfall als ihm der GS-Overlander Andy Dukes an der Grenze zwischen Myanmar und Thailand begegnete. Prasit führte eine Gruppe portugiesischer, brasilianischer und spanischer GS-Fahrer bei einer Abenteuerreise durch Laos und Nord Vietnam und lud Andy ein, sich ihnen anzuschließen. 

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„Es war großartig, Prasit nach der ersten Begegnung bei den BMW Motorrad Days 2015 beim Abschluss seiner ersten Fahrt von Bangkok nach Garmisch in seinem eigenen Land wiederzusehen,“ sagt Andy. Prasit war einer unter vielen, die Andy dazu inspiriert haben, sich in sein eigenes „Einmal-um-die-Welt-Abenteuer“ zu begeben (www.themarathonride.com). Er gab ihm das Selbstvertrauen, an sich und die wunderbaren Fähigkeiten einer herkömmlichen BMW GS zu glauben. „Prasit an der Spitze dieser Motorrad-Gruppe aus den Reihen des offiziellen BMW-Reisebegleiters „MotoExplorers“. Das hat mir gezeigt, dass ein Reiseleiter mit entsprechenden Ortskenntnissen und Beziehungen die beste Begleitung ist, um schnelle Grenzübergänge zu gewährleisten, die schönsten Routen zu erkunden und das köstlichste Essen zu probieren. Es war mir eine Ehre, sich diesen GS-Fans aus Portugal für einige Tage anzuschließen, bevor ich mich wieder alleine auf den Weg machte. Aber ich weiß, dass unsere Wege sich wieder kreuzen werden − so ist es bei der GS-Community.“

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R 1200 GS.

Die Ikone unter den Reise-Enduros.

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Begrüßen wir ihn "Zuhause".

Begrüßen wir ihn "Zuhause".

Wenn du zu den BMW Motorrad Days 2017 am ersten Juliwochenende fährst, denke daran, Prasit im alpinen "Zuhause" von BMW Motorrad in Garmisch-Partenkirchen willkommen zu heißen. Nach solch einer langen Reise wird er müde sein, aber dennoch hoch erfreut, euch im Reisezelt von den wunderschönen Plätzen Asiens zu erzählen. Mit einer Flotte einsatzbereiter GS-Motorrädern und einem Programm, das eine großartige 30-tägige Entdeckungsreise von Thailand bis zum Everest-Basislager sowie andere Reisen durch Thailand, Vietnam, Laos, Myanmar, China umfasst. Ride Asia ist die erste Adresse für eine spannende Überlandreise auf zwei Rädern.

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