Das Superbike.

Wie die HP4 ihre Vorgängerin übertrifft.

Wie die Vorgängerin – nur noch schneller, innovativer und exklusiver. Mit dieser Vision entsteht auf Basis der RR das erste Vierzylinder-HP-Modell und das erste Serienmotorrad der Welt mit dem elektronischem Fahrwerk DDC (Dynamic Damping Control): die HP4. 

HP-Motorräder entstehen aus einer Spinnerei heraus. Da kämpfen ein paar Verrückte wie Löwen für ihren Traum – bis er Realität wird.

Rudolf Schneider

Projektleiter HP4

Vierzylinder Reihenmotor

142
kW (193 PS) bei 13.000 U/min
199
kg Leergewicht, vollgetankt (mit Race ABS)
112
Nm max. Drehmoment bei 9.750 U/min
999
ccm Hubraum
Wassergekühlter Reihenvierzylinder-Motor

In den Augen vieler BMW Motorrad Mitarbeiter ist die RR bereits die Über-HP. Der erste Vierzylinder-Supersportler des Unternehmens hat die Rennbühne mit einem Paukenschlag betreten und sich in Rekordzeit Respekt verschafft. Muss oder kann man überhaupt eine HP-Version der RR bauen? Man muss nicht. Aber man kann durchaus. „Für uns war es sonnenklar, dass wir eine HP auf Basis der RR bauen sollten“, sagen der damalige Projektleiter und Produktmanager der RR sowie der HP4, Rudolf Schneider und Sepp Mächler. „Dieses Fahrzeug schrie förmlich nach HP.“    

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Rennvirus im Auftragsbuch

Im Auftragsbuch der HP4 ist das Ziel klar definiert: die RR noch schneller, innovativer und exklusiver machen. Es geht darum, Komponenten ins Fahrzeug zu bringen, die später in der Großserie produziert werden können. Wie beispielsweise die HP2 Sport den Schaltassistenten oder das Race ABS an die RR vererbt hat. Um aus Ideen handfeste Innovationen entstehen zu lassen, geht das Entwicklerteam der HP4 raus und testet. Alle sind sie vom Rennvirus befallen. Der Racing-Spirit geht auf die Arbeit über und macht das Projekt HP4 zur Challenge. „Das gesamte Team muss diese Fahrzeugart mit jeder Pore leben“, sagt Rudolf Schneider. Er selbst wie viele seiner Mitarbeiter haben Erfahrung auf der Rennstrecke und wissen, worauf es ankommt.

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So hoch es geht

„In so einem Projekt brauchst du übermotivierte Spinner“, erklärt der Projektleiter. „Man sagt ja, ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Wir sind wesentlich höher gesprungen. Mit voller Absicht!“ Aus Visionen, die anfänglich viel zu weit entfernt scheinen, wird schließlich Realität. 2012 kommt die HP4 auf den Markt. Es ist das erste Serienmotorrad überhaupt mit elektronischem Fahrwerk. Die Dynamic Damping Control (DDC) ermöglicht die dynamische Anpassung der Dämpfung von Upside-down-Gabel und Federbein an die Fahrsituation. Darüber hinaus spart das Entwicklerteam nicht mit Racing-Komponenten: Titanauspuff, Schmiederäder, Carbonteile, optimiertes Race ABS. Das Ende vom Lied ist ein Powergerät, gleichermaßen für Rennstrecke und Landstraße.

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Ab Werk auf die Strecke

Mit der HP4 schafft das Projektteam ein klar positioniertes Renngerät, ohne Vernunft, weg von der Normalität. Hochwertige Elektronik und Fahrperformance ermöglichen Racing ab Werk. Um auf die Basisversion noch eins draufzusetzen, bietet BMW Motorrad die HP4 zudem mit Competition-Paket an: HP-Brems- und -Kupplungshebel, HP-Fußrastenanlage, HP-Motorspoiler aus Carbon. HP wird jetzt zur greifbaren Marke und die Competition-Ausführung zum Bestseller. Mit dem neuesten HP-Modell beweist BMW Motorrad erneut, wie sehr sich die Marke verändert hat. „Die Dynamik, die wir mit HP schufen, zieht sich heute durch das gesamte Sortiment“, sagt Rudolf Schneider. „Es ist kein Widerspruch mehr, eine RR neben einer GS in der Garage stehen zu haben.“

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